VfB Stuttgart: Gomez zum VAR eingeladen

DFB bietet Stürmer Besuch im Keller an

Mario Gomez vom Vfb Stuttgart gegen Marvin Bakalorz von Hannover 96

Gleiche Höhe? Mario Gomez ärgert sich in letzter Zeit über Abseits-Definitionen. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Mario Gomez machte gestern nach dem Spiel gegen Darmstadt 98 seinem Ärger über die letzten Wochen ordentlich Luft. Vor den TV-Kameras klagte er, dass ihm in den letzten Wochen von sechs Toren fünf aberkannt worden seien, wobei maximal eine Situation klares Abseits gewesen wäre.

Millimeter-Entscheidungen, die nur mit dem Lineal zu erkennen seien, wollte der Stürmer nicht wahrhaben, da der Moment der Ballabgabe nicht genau zu definieren sei. Auf die Kritik des Ex-Nationalspielers reagierte der DFB nach einem Bericht des „Kicker“ heute.

Drees sieht keine Fehler

Der Projektleiter Videobeweis des DFB Jochen Drees lud Gomez in den berühmten Kölner Keller ein: „Wir können ihm gerne erklären, wie der Video-Assistent und die kalibrierte Linie funktionieren. Er kann sich auch selbst mal an eine Arbeitsstation setzen und Abseitssituationen bewerten. Er ist herzlich willkommen!“

Gleichzeitig nahm Drees die Schiedsrichter und ihre Assistenten in Schutz vor den Anschuldigungen des Stuttgarters, der sich seit Einführung des Video-Beweises benachteiligt sieht, da nun auf Verdacht gewunken werde. 

Gomez hatte selbst allerdings erklärt, er spiele als Stürmer immer mit der Abseitslinie, was im Umkehrschluss bedeutet, er hofft auf Fehlentscheidungen zu seinen Gunsten. Der DFB gibt ihm nun die Gelegenheit, sich einmal objektiv an die Sache heranzuwagen.

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