VfB Stuttgart: Schindelmeiser oder Heldt als Dutt-Nachfolger?

Absage von Sauer

Mit Jos Luhukay hat der VfB Stuttgart nach dem Abstieg aus der Bundesliga schnell einen neuen Trainer gefunden, der auf seinen vorherigen Stationen schon bewiesen hat, Mannschaften formen und in die Bundesliga führen zu können.

Bei Luhukays letztem Aufstieg mit Hertha BSC spielte in der Saison 2012/13 der Brasilianer Ronny eine wichtige Rolle. Der schusskräftige Spielmacher hat es anschließend aber nicht geschafft, seine Qualitäten auch in der Bundesliga zu zeigen und gilt schon seit langem als Verkaufskandidat. Nachdem im letzten Sommer und in der Winterpause Wechsel in die Türkei und in die Wüste geplatzt sind, will man in Berlin nun einen neuen Versuch unternehmen, den gut verdienenden und noch bis 2017 gebundenen Reservisten von der Gehaltsliste zu bekommen.

Dass Ronny seine beste Zeit unter Luhukay hatte, was ihn später allerdings auch unter dem Niederländer nicht vor einem Platz auf der Bank bewahrte, ist nun die Grundlage für Spekulationen um einen Wechsel nach Stuttgart, die vor allem vom „Berliner Kurier“ geschürt werden. Konkretes gibt es in dieser Personalie allerdings noch nicht.

Jochen Sauer sagt ab

Ebenfalls noch nichts vermeldet werden kann in der vielleicht noch wichtigeren Frage nach dem Nachfolger für den entlassenen Sportvorstand Robin Dutt. Während der bislang eng mit Dutt zusammenarbeitende Joachim Cast eine interne, aber eher unwahrscheinliche Variante darstellt, hat Red Bull Salzburgs Geschäftsführer Jochen Sauer öffentlich sein Desinteresse erklärt.

Dafür gilt laut „Kicker“ (Ausgabe 41/2016 vom 19.05.2016) der früher als Manager der TSG 1899 Hoffenheim tätige Jan Schindelmeiser als Kandidat. Und der „Kicker“ nennt außerdem Horst Heldt, der 2007 als Manager großen Anteil an der Meisterschaft des VfB hatte und der nach seinem Aus als Sportvorstand des FC Schalke 04 verfügbar wäre.