VfB Stuttgart: Michael Gentner übernimmt U21 bis Saisonende

Langfristige Lösung im Sommer

Thomas Krücken und Michael Gentner

Tragen die Verantwortung: Thomas Krücken (l.) und Michael Gentner. ©Imago images/Pressefoto Baumann

Es ist still geworden um die „Jungen Wilden“ des VfB Stuttgart, die in früheren Generationen auf höchstem Niveau für Furore sorgten, im Sommer hingegen den Gang in die Oberliga antreten mussten. Dort steht die U21 des VfB bei einem Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze auf Rang drei, möchte den Wiederaufstieg schaffen.

An der Seitenlinie stand dabei zuletzt Interimstrainer Michael Gentner, der eigentlich als Sportlicher Leiter fungiert. Jetzt ist klar: Gentner macht bis Saisonende als Trainer der U21 weiter. „Wir freuen uns, dass wir die Nachfolge auf dem Trainerposten unserer höchsten Ausbildungsmannschaft aus internen Kräften auffangen können und sich Michael Gentner bis zum Saisonende bereiterklärt hat, diese Aufgabe zu übernehmen“, so Thomas Krücken, seines Zeichens Direktor Sport im Nachwuchsleistungszentrum. Im Sommer soll dann eine langfristige Lösung auf dem Trainerstuhl folgen.

Förderer Matarazzo

Für die Heranführung der eigenen Talente ist der angepeilte Aufstieg natürlich von höchster Wichtigkeit, alles in allem hat es allerdings generell den Anschein, als ob der Nachwuchs bei den Schwaben wieder mehr an Stellenwert gewinnt.

So äußerte sich auch der Trainer der Profis, Pellegrino Matarazzo jüngst als Freund dieser Strategie: „Junge Spieler zu entwickeln sehe ich nicht als Verpflichtung, sondern als eine schöne Aufgabe, an der ich viel Freude habe“, so der Coach, der die Wichtigkeit eines mit dem Herren-Bereich eng verzahnten NLZ unterstreicht: „Natürlich kann ein gewisses Spannungsfeld zwischen der Entwicklung junger Spieler und dem sportlichen Ergebnis entstehen. Der sportliche Erfolg hat Priorität, meiner Meinung nach kann und muss beides parallel verfolgt werden“, sagte Matarazzo auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Aue.

Gibt es also bald wieder mehr „Junge Wilde“ im Profi-Kader des VfB? Der Trend geht dahin und auch die „Beförderung“ des 17-Jährigen Lilian Egloff ist ein gutes Zeichen an den eigenen Nachwuchs.

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