VfB Stuttgart: Was wird aus Donis und Gonzalez?

Offensiv-Duo weckt andernorts Begehrlichkeiten

Anastasios Donis am Ball für den VfB Stuttgart

Anastasios Donis weckt inzwischen offenbar in Italien Interesse. © imago images/Sportfoto Rudel

Definitiv ist es zwar nicht, doch die Wahrscheinlichkeit, dass der VfB Stuttgart nach den vergangene Woche verpflichteten Wataru Endo und Silas Wamangituka bis zum Transferschluss am 2. September keinen weiteren Neuzugang mehr präsentieren wird, ist hoch. Dafür aber ist alles andere als ausgeschlossen, dass es auf Seiten der Abgänge noch zu Bewegung kommt.

So ist es ein offenes Geheimnis, dass der VfB Anastasios Donis bei einem passenden Angebot keine größeren Steine in den Weg legen würde. Das Potential des griechischen Nationalspielers ist zwar unbestritten, doch reichte es für den 22-Jährigen in dieser Saison bisher auch deshalb nur zu einem Kurzeinsatz, weil Donis offenbar nicht den Eindruck erweckte, es in Stuttgart unbedingt noch einmal wissen zu wollen.

Beim jüngsten 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli fehlte Donis sogar komplett im Kader, was die Spekulationen um einen bevorstehenden Abschied schürte. Nach vagen Gerüchten um Interessenten etwa aus Russland oder Frankreich scheint es nun in der Tat eine heißere Spur zu geben. Der italienische Transferinsider Alfredo Pedulla berichtet jedenfalls von laufenden Verhandlungen zwischen Donis und dem CFC Genua 1893, der dafür bekannt ist, gerne als charakterlich nicht ganz einfach eingestufte Spieler zu verpflichten.

Schmerzgrenze bei Gonzalez

Während der VfB Donis für eine Ablöse im mittleren bis hohen einstelligen Millionenbereich wohl ziehen lassen würde, wäre diese Größenordnung für Nicolas Gonzalez zu wenig. Allerdings ist der zuletzt vor allem mit der PSV Eindhoven in Verbindung gebrachte Argentinier auch nicht gänzlich unverkäuflich.

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch räumte Trainer Tim Walter ein, dass es auch für Gonzalez eine Schmerzgrenze gebe, schob freilich auch direkt nach, dass diese „hoch, sehr hoch“ sei. Will ein anderer Verein den 21-Jährigen haben, wäre sicherlich eine deutlich im zweistelligen Millionenbereich liegende Ablöse nötig.

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