VfB Stuttgart: Wer wird neuer Trainer?

Kommt ein alter Bekannter?

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 10:10
Gisdol, Slomka, Stanislawski und Breitenreiter

Mögliche Luhukay-Nachfolger. Gisdol (l.) und Slomka (2.v.l) sind mit Sportvorstand Schindelmeiser gut bekannt. ©Imago

Nach dem Rücktritt von Jos Luhukay wird der VfB Stuttgart interimsweise zwar auf Co-Trainer Olaf Janßen setzen, hinter den Kulissen jedoch bereits an einer langfristigen Lösung basteln. Der Fokus dürfte dabei vor allem auf vereinslosen Trainer liegen, nachdem in der jüngeren Vergangenheit die Varianten mit internen Lösungen wie Thomas Schneider oder Jürgen Kramny nicht zum Erfolg führten.

Der bereits im Sommer gehandelte Frank Schmidt vom 1.FC Heidenheim ist ebenso wenig zu haben wie Ex-Spieler Franco Foda, der derzeit mit Sturm Graz Erfolge in Österreich feiert. Liga-Zwei.de stellt ein paar mögliche Kandidaten für die Luhukay-Nachfolge vor.

André Breitenreiter: Bis zum Sommer war Breitenreiter beim FC Schalke 04 aktiv, ehe er trotz gültigem Vertrag Platz für Markus Weinzierl machen musste. Obwohl er in der Öffentlichkeit nicht immer das beste Bild abgab, holte Breitenreiter mit den Königsblauen das Optimale heraus. Zudem kennt er die 2. Bundesliga aus seiner Amtszeit in Paderborn, das er in die Bundesliga führte.

Markus Gisdol: Der gebürtige Geislinger kennt den Verein aus seiner Zeit als Trainer der U17 (2005 bis 2007) und hat bereits mit Jan Schindelmeiser in Hoffenheim zusammen gearbeitet. Gisdol galt im Sommer als Kandidat bei 1860 München, war aber auch beim VfB kurzzeitig im Gespräch.

Michael Frontzeck: Eine VfB-Vergangenheit hat auch Michael Frontzeck, der von 1989 bis 1994 für den VfB kickte und 1992 die Deutsche Meisterschaft holte. Nach seinem Rücktritt vergangenes Jahr in Hannover ist der gebürtige Gladbacher ohne Job. Bislang galt Frontzeck allerdings eher als „Feuerwehrmann“ für abstiegsgefährdete Mannschaften.

Holger Stanislawski: Nach seinem Ausflug in die Fernsehwelt als ZDF-Analyst während der EM wäre „Stani“ wieder offen für eine neue Aufgabe. Im Sommer soll es bereits konkrete Gespräche mit dem 1.FC Nürnberg gegeben haben, aus denen dann aber nichts wurde.

Mirko Slomka: Der ehemalige Hannover- und HSV-Trainer wird nahezu immer gehandelt, wenn ein Traditionsverein einen neuen Coach sucht. Zu VfB-Stuttgart-Sportvorstand Jan Schindelmeiser gibt es allerdings eine konkrete Verbindung. Schindelmeiser hat in seiner Zeit bei TeBe Berlin Slomka einst als Nachwuchs-Koordinator installiert. Jahre später empfahl Slomka Schindelmeiser als neuen Manager für 1899 Hoffenheim.