VfL Bochum: Einspruch gegen Spielwertung

Verein gibt Protest offiziell bekannt

Bakery Jatta im Zweikampf mit Danilo Soares

Bakery Jatta (l.) lieferte gegen Bochum eine ordentliche Vorstellung ab. ©Imago images/Metelmann

Bereits nach der 0:1-Niederlage des VfL Bochum am vergangenen Freitag gegen den HSV wurde darüber spekuliert, ob die Bochumer Einspruch gegen die Spielwertung einlegen werden. Genau das ist nun erfolgt. Am heutigen Montag gab der VfL den Einspruch „zur Fristwahrung und in Wahrnehmung seiner Verantwortung für die Mannschaft und das Vereinswohl“, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins heißt, bekannt.

Der Grund: Die ungeklärte Situation um die Spielberechtigung von Bakery Jatta. Dieser musste sich in der vergangenen Woche vor dem DFB-Kontrollausschuss verantworten, auch das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat nach Informationen des Hamburger Abendblatt ein Anhörungsverfahren eingeleitet.

Weiter volle Rückendeckung

Der HSV hingegen pocht weiterhin auf der Rechtmäßigkeit von Jattas Spielberechtigung und stärkt dem Offensivmann wie bereits in der Vergangenheit den Rücken. Das stärkste Statement ist sicherlich seine Berufung in die Startelf gegen Bochum oder jüngst auch im DFB-Pokal gegen Chemnitz.

Der VfL Bochum ist nach dem 1. FC Nürnberg bereits der zweite Verein, der Einspruch gegen die Spielwertung aufgrund eines Jatta-Einsatzes einlegt. Bochums Trainer Robin Dutt gab gegenüber der BILD zu Protokoll, er stehe hinter der Entscheidung der Geschäftsführung. Beim HSV dürfte der Einspruch hingegen für wenig Verständnis sorgen. Sport-Vorstand Jonas Boldt zeigte sich bekanntlich bereits nach dem Einspruch des FCN stark irritiert.

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