VfL Bochum: Enttäuschung nach dem Fehlstart

Gegen Bielefeld schon unter Druck

Anthony Losilla

Nach dem Fehlstart angefressen: Kapitän Anthony Losilla. © imago images / Uwe Kraft

Am heutigen Montag wird man beim VfL Bochum sicherlich einen genauen Blick auf das Abendspiel zwischen Arminia Bielefeld und dem FC St. Pauli richten. Schließlich geht es für den VfL bereits am Freitagabend zu Hause gegen Bielefeld weiter. Und bei der Heimpremiere in dieser Saison steht die Mannschaft von Trainer Robin Dutt nach dem verpatzten Auftakt bei Jahn Regensburg (1:3) bereits unter Druck.

Nach dem 1:1 bei der Generalprobe gegen Hertha BSC ist der VfL Bochum durchaus zuversichtlich nach Regensburg gereist. Dort aber konnte die Dutt-Elf die Vorgaben nicht umsetzen, kassierte kurz vor und nach der Halbzeit Gegentore und schaffte es allenfalls vereinzelt, das Regensburger Tor in Gefahr zu bringen, während in den entscheidenden Szenen die letzte Entschlossenheit fehlte.

Klare Worte von Weilandt und Losilla

„Das haben wir uns so nicht vorgestellt. Über weite Strecken sind wir heute hinterhergelaufen, das müssen wir aufarbeiten“, nahm Tom Weilandt auf der vereinseigenen Webseite anschließend kein Blatt vor den Mun, während Kapitän Anthony Losilla sogar einen besorgniserregenden Verdacht äußerte: „Es ist frustrierend. Ich habe das Gefühl, dass wir nicht alles gegeben haben, um mindestens einen Punkt zu holen.“

Der Trainer hat uns die gesamte Woche darauf vorbereitet, wir haben viel über den Gegner gesprochen. (Anthony Losilla)

Vor allem, dass die Mannschaft eigentlich gut auf den Gegner eingestellt war, Regensburg aber dennoch in die Karten spielte, stieß Losilla auser auf: „Der Trainer hat uns die gesamte Woche darauf vorbereitet, wir haben viel über den Gegner gesprochen. Trotzdem haben wir genau so gespielt, wie es der Jahn von uns wollte.“

Trainer Dutt sprach unterdessen ohne Umschweife von einem verdienten Sieg für den Jahn. In den kommenden Tagen ist nun sicherlich auch der Coach gefordert, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Denn klar ist, dass es an der Castroper Straße schon früh unruhig würde, sollte es auch gegen Bielefeld schief gehen.