VfL Bochum mit großer Auswahl in der Offensive

Lee und Weilandt droht zunächst die Bank

Chung-Yong Lee

Chung-Yong Lee könnte erstmals seit dem dritten Spieltag wieder im Kader stehen. © imago images / DeFodi

Mit dem 3:2-Erfolg beim 1. FC Heidenheim hat der VfL Bochum im neunten Anlauf endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Diesen gilt es nun im Heimspiel am Sonntag gegen den Karlsruher SC zu bestätigen. Dieses Vorhaben wird Trainer Thomas Reis tendenziell mit einer unveränderten Startelf angehen. Dabei bieten sich dem VfL-Coach gerade in der Offensive mittlerweile wieder einige hochkarätige Alternativen.

Nachdem in Heidenheim neben Torjäger Silvere Ganvoula mit Danny Blum und Simon Zoller auch die beiden Flügelspieler der offensiven Dreierreihe getroffen haben, während Sebastian Maier im Zentrum Regie führte und neben der Vorlage für Blums Treffer weitere gefährliche Aktionen kreierte, genießt dieses Quartett sicherlich einen Bonus.

Neun Spieler für vier Positionen

Allerdings lauern inzwischen mit den wieder fitten Tom Weilandt und Chung-Yong Lee, die beide im Test gegen den KFC Uerdingen (4:2)  zum Einsatz kamen, zwei Spieler mit nachgewiesener Qualität auf ihre Chance. Ebenso wie Manuel Wintzheimer, der in Diensten der U20-Nationalmannschaft beim 3:4 gegen Polen einen Doppelpack schnürte.

Nimmt man noch Milos Pantovic und Thomas Eisfeld hinzu, die in Heidenheim zumindest als Joker ins Spiel kamen, bewerben sich nicht weniger als neun Spieler um nur vier Positionen. Dass einige dieser Akteure flexibel einsetzbar sind, erweitert die Möglichkeiten zusätzlich. Zoller und Weilandt können praktisch alle vier Positionen spielen, während Lee in der offensiven Dreierreihe alle Rollen bekleiden kann.

Trainer Reis besitzt folglich genügend Optionen, um auch während des Spiels zu reagieren. Ob für alle neun Offensivkräfte Platz im Kader ist, bleibt freilich abzuwarten.

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