VfL Bochum: Jannik Bandowski empfiehlt sich

Auch Silvere Ganvoula liefert Argumente in eigener Sache

Jannik Bandowski vom VfL Bochum

Nutzt Jannik Bandowski im Endspurt seine Chance? ©Imago images/Revierfoto

Auch wenn es dazwischen aus den beiden Auswärtsspielen beim SV Darmstadt 98 (0:0) und bei Erzgebirge Aue (2:3) nur zu einem Punkt reichte, ist der VfL Bochum dank der jüngsten Heimsiege gegen die SpVgg Greuther Fürth (3:2) und nun gegen den 1. FC Magdeburg (4:2) auf dem Weg zu einem einigermaßen versöhnlichen Saisonende.

Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen um Trainer Robin Dutt und Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz die sommerliche Transferperiode nutzen werden, um den Kader nach einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit in etwas größerem Umfang umzubauen.

Bandowski mit zwei Assists

Voraussetzung dafür ist aber natürlich auch, dass einige Akteure den Verein verlassen. Zwei Spieler mit auslaufenden Verträgen, die noch vor kurzem als wahrscheinliche Abgänge galten, lieferten nun aber Argumente in eigener Sache.

Zum einen Jannik Bandowski, der bereits im Sommer 2016 nach Bochum kam, seitdem aber nur auf neun Pflichtspieleinsätze gekommen ist. Nach langer Leidenszeit mit einem Kreuzbandriss und einer schweren Muskelverletzung feierte der 25-Jährige vergangene Woche in Aue ein knapp halbstündiges Comeback und lieferte dabei eine Torvorlage. Gegen Magdeburg durfte Bandowski nun von Beginn an als Linksverteidiger ran und bereitete den vierten Treffer durch Tom Weilandt per Flanke vor.

Bandowski, der die vollen 90 Minuten bestritten hat und offenkundig endlich wieder uneingeschränkt fit ist, hat grundsätzlich sicher das Potential, um in der 2. Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Die VfL-Verantwortlichen müssen mit Blick auf die Verletzungshistorie des auch offensiv einsetzbaren Außenbahnspielers aber natürlich auch das sicherlich vorhandene Risiko abwägen.

Ganvoula trifft zweimal in Folge

Ein Risiko anderer Art ist bei Leihspieler Silvere Ganvoula vorhanden, der per Kaufoption fest vom RSC Anderlecht verpflichtet werden könnte. Die Ablöse für den 22 Jahre alten Angreifer soll sich laut der Reviersport im Bereich von einer Million Euro bewegen. Fraglos viel Geld für einen Stürmer, der nur in 19 Partien zum Einsatz gekommen ist.

Mit seinen Toren in Aue und gegen Magdeburg hat Ganvoula aber Eigenwerbung betrieben und sein Konto auf vier Treffer aufgestockt. Nachdem es zuvor stark danach aussah, als würde der VfL auf die Kaufoption verzichten, präsentierte sich der Nationalspieler der Republik Kongo gerade gegen Magdeburg auch unabhängig von seinem Treffer richtig gut.

Zwei Partien bleiben nun sowohl Bandowski als auch Ganvoula noch, um sich für eine Zukunft in Bochum zu empfehlen. Ob beide im kommenden Spieljahr noch an der Castroper Straße spielen werden, ist aktuell aber nicht seriös zu prognostizieren.

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