VfL Bochum: Manuel Riemann richtet den Blick nach vorne

Keeper mit wackligem Start ins neue Jahr

Manuel Riemann

Verpasste in dieser Saison bislang keine Minute: Manuel Riemann © Imago/Team2

Nach seiner ablösefreien Verpflichtung vom SV Sandhausen im Sommer 2015 benötigte Manuel Riemann zunächst ein halbes Jahr, um Andreas Luthe als Nummer eins des VfL Bochum zu verdrängen. Seitdem aber ist der gebürtige Oberbayer abgesehen von zwischenzeitlichen Verletzungspausen eine feste Größe im Tor der Blau-Weißen.

Auch in der laufenden Spielzeit, in der Riemann bisher keine Zweitliga-Minute verpasst hat. Allerdings hat der 30-Jährige nun keinen guten Start ins neue Jahr hingelegt. Beim 2:1-Sieg gegen den MSV Duisburg brachte Riemann die Gäste mit einer missglückten Faustabwehr zurück ins Spiel und gab dann auch beim ersten Gegentreffer am vergangenen Wochenende in Sandhausen (0:3) im Anschluss an eine Ecke nicht die beste Figur ab.

Keine Anzeichen für einen Torwartwechsel

Nachvollziehbar, dass im Umfeld mit Blick auf die beiden letzten Partien über Riemann diskutiert wird. Der Schlussmann selbst indes ist sein größter Kritiker und machte nun im „Kicker“ (Ausgabe 13/2019 vom 07.02.2019) deutlich, die Fehler zu analysieren. „Es wird alles aufgearbeitet und dann geht es gegen Paderborn weiter“, richtet er Fokus allerdings direkt auf die nächste Aufgabe.

Fehlerfreie 90 Minuten wären für Riemann nun nicht unwichtig, wenngleich aktuell nichts darauf hindeutet, dass sich Trainer Robin Dutt mit einem Torwartwechsel beschäftigt. Zumal offen ist, ob Ersatzkeeper Felix Dornebusch eine Zukunft in Bochum hat. Der Vertrag des 24-Jährigen läuft aus und hinter einer Verlängerung steht noch ein Fragezeichen.

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