VfL Bochum: Was machen die Leihspieler?

Baris Ekincier und Dominik Baumgartner bisher nur mit wenig Einsatzzeit

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 28.03.20 | 08:18
Dominik Baumgartner

Verletzungsbedingt bisher nur mit zwei Einsätzen für den Wolfsberger AC: Dominik Baumgartner. © imago images / gepa pictures

Dank der Profis, die zu Wochenbeginn einen Gehaltsverzicht erklärt haben, kann der VfL Bochum in den aktuell schwierigen Zeiten etwas entspannter in die Zukunft blicken, die nicht nur, aber auch an der Castroper Straße mit vielen Fragezeichen versehen ist. Während nicht absehbar ist, ob die laufende Saison beendet werden kann, fallen konkrete Kaderplanungen für die Spielzeit 2020/21 äußerst schwer.

Sicher ist allerdings, dass die beiden derzeit verliehenen Profis ab dem 1. Juli wieder beim VfL Bochum unter Vertrag stehen. Und nach jetzigem Stand werden Baris Ekincier und Dominik Baumgartner nicht wie erhofft mit deutlich mehr Spielpraxis und einem im Zuge dessen gesteigerten Marktwert zurückkehren.

Rechtsverteidiger Baumgartner, der nach nur etwas mehr als einem halben Jahr mit immerhin elf Zweitliga-Einsätzen Anfang September kurz vor Transferschluss in die österreichische Heimat zum Wolfsberger AC zurückgekehrt ist, zog sich nach nur zwei Einsätzen in der Liga sowie einer Partie im ÖFB-Cup im Oktober im Training einen Außenmeniskuseinriss zu und fiel seitdem aus. Immerhin bietet die Corona-Zwangapause dem 23-Jährigen nun die Chance, sich ohne Druck wieder heranzuarbeiten.

Ekincier überzeugt in der U21 Aserbaidschans

Baris Ekincier blieb unterdessen zwar wenigstens von Verletzungen verschont, doch zufriedenstellend fällt die Zwischenbilanz des 21-Jährigen beim österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt auch nicht aus. Lediglich 158 Minuten verteilt auf acht Einwechslungen und noch kein einziger Startelfeinsatz stehen für den U21-Nationalspieler Aserbaidschans zu Buche.

Nach der Winterpause blieb Ekincier in allen drei Partien komplett auf der Bank. Dass die für Ende März geplanten U21-Länderspiele ebenfalls der Corona-Krise zum Opfer fielen, trägt zur mangelnden Spielpraxis des Offensivspielers bei. Dabei hatte sich Ekincier im Herbst mit drei Toren in sechs U21-EM-Qualifikationsspielen in seiner Auswahlmannschaft zum Leistungsträger entwickelt. Ob Ähnliches in Klagenfurt auch noch gelingt, bleibt abzuwarten und scheint mit Blick auf die letzten Monate eher fraglich.

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