VfL Bochum: Wer folgt auf Stefano Celozzi?

Verantwortliche machen Ernst mit dem angekündigten Umbruch

Stefano Celozzi

Vom Kapitän aufs Abstellgleis: Stefano Celozzi. © imago images / Osnapix

Zum Sieg hat es zwar am Ende nicht gereicht, aber dennoch hat sich der VfL Bochum mit dem 2:2 gegen den 1. FC Union Berlin am gestrigen Sonntag mit einem positiven Auftritt in die Sommerpause verabschiedet, wenngleich durch das Abrutschen auf Rang elf rund 700.000 Euro an TV-Geldern verloren gingen. Einige Profis werden nach der Pause unterdessen nicht mehr im VfL-Trikot zu sehen sein.

Nachdem mit Lukas Hinterseer, Evangelis Pavlidis, Jannik Bandowski, Tom Baack, Jan Gyamerah, Sidney Sam, Felix Dornebusch und Robbie Kruse bereits acht Akteure offiziell verabschiedet wurden, zeichnen sich weitere Abgänge ab. Dass es den Verantwortlichen um Trainer Robin Dutt und Sportvorstand Sebastian Schindzielorz ernst ist mit dem angekündigten Umbruch, zeigt nicht zuletzt die Personalie Stefano Celozzi.

Trotz eines noch bis 2020 laufenden Vertrages hat der Kapitän keine Zukunft mehr an der Castroper Straße. „Vor drei Tagen wurde mir mitgeteilt, dass ich mir einen anderen Verein im Sommer suchen soll und man mit mir nicht mehr plant für die neue Saison“, verriet Celozzi sein Aus nach dem Spiel gegen Union gegenüber der Reviersport selbst.

Auch für Hoogland und Tesche wird es eng

Von Seiten des Vereins gibt es zur Personalie Celozzi noch kein Statement. Allerdings lassen die Aussagen von Coach Dutt erahnen, dass der 30-jährige Rechtsverteidiger nicht der einzige Spieler mit laufendem Vertrag ist, der in den Planungen keine Rolle mehr spielt.„Es wird bei uns einen großen Umbruch geben. Wen das genau betrifft, werden wir in Kürze bekannt geben“, zitiert bild.de den VfL-Coach.

Es wird bei uns einen großen Umbruch geben. (Robin Dutt)

Ein weiterer Kandidat, der einem größeren Kaderumbau zum Opfer fallen könnte, ist nach Informationen der „Reviersport“ der 33-jährige Tim Hoogland, der zuletzt zweimal in Folge nicht zum Einsatz kam. Und auch für den zwei Jahre jüngeren Robert Tesche, dreimal hintereinander nicht in der Startelf, könnte es eng werden. Beide besitzen wie Celozzi noch einen Vertrag bis 30. Juni 2020.

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