VfL Osnabrück: Bashkim Ajdini mit dem nächsten Schritt

Rechtsverteidiger im Test gegen Paderborn über eine Stunde am Ball

Bashkim Ajdini vom VfL Osnabrück

Bashkim Ajdini erhöht die Auswahl auf den defensiven Außenbahnen. ©Imago images/pmk

Drei Tage nach dem 3:0-Sieg bei Regionalligist SSV Jeddeloh II ist der zweite Test des VfL Osnabrück während der Länderspielpause zumindest ergebnistechnisch weniger erfolgreich verlaufen. Beim SC Paderborn verloren die Lila-Weißen mit 1:2, konnten mit der gezeigten Leistung auf dem Trainingsgelände des Bundesliga-Aufsteigers aber dennoch zufrieden sein.

Marlon Ritter (18.) und Ben Zolinski (31.) brachten Paderborn zwar schnell in Führung, doch nur eine Minute nach dem zweiten Treffer konnte Benjamin Girth auf Vorlage von Etienne Amenyido für den VfL schon verkürzen. In der Folge entwickelte sich eine offene Begegnung, in der der zur Pause eingewechselte Sebastian Klaas mit einem Pfostentreffer die beste Chance zum Ausgleich hatte.

Unabhängig vom Ergebnis war es aus Osnabrücker Sicht sehr erfreulich, dass Bashkim Ajdini nach seinem Comeback am Dienstag erneut mitmischen konnte und diesmal sogar 63 Minuten auf dem Feld stand. Der in der Aufstiegssaison gesetzte Rechtsverteidiger arbeitet sich mehr und mehr heran und dürfte zeitnah den Konkurrenzkampf auf den defensiven Außenbahnen deutlich intensivieren.

Drei starke Außenverteidiger zur Auswahl

Dazu trägt auch die positive Entwicklung von Felix Agu bei, der an den ersten fünf Spieltagdn immer in der Startelf stand und nur beim jüngsten 3:0 gegen den KSC schon ein paar Minuten vor dem Abpfiff ausgewechselt wurde – um sich den Applaus für eine starke Leistung abzuholen.

Größtes Plus von Agu, der vergangene Saison auf 15 Einsätze kam, ist eine enorme Flexibilität. Der 19-Jährige kann auf beiden Abwehrseiten und jeweils auch eine Reihe davor auf der offensiven Außenbahn spielen. Am wohlsten aber fühlt sich der Youngster als Rechtsverteidiger. In dieser Rolle feierte Agu am Donnerstag auch sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft und war am 2:0 gegen Griechenland mit dem Assist zum ersten Treffer von Lukas Nmecha maßgeblich beteiligt.

Beim VfL Osnabrück wartet auf Trainer Daniel Thioune unterdessen wohl zeitnah ein Luxusproblem, sofern alle Außenverteidiger fit sind. Dann verfügt der Coach mit Linksverteidiger Kevin Wolze und Rechtsverteidiger Ajdini über zwei Spezialisten sowie mit Agu über einen Akteur, der beide Positionen überzeugend spielen kann. Sofern nicht einer aus diesem Trio auf die offensive Außenbahn rückt, droht Thioune ein Härtefall.

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