VfL Osnabrück: Eine Führung wäre wichtig

Nach Rückstand immer verloren

Kevin Wolze

Kevin Wolze (r.) erzielte das einzige Osnabrücker Tor an den letzten fünf Spieltagen. © imago images / pmk

Das torlose Unentschieden am vergangenen Wochenende bei Hannover 96 darf zwar als kleiner Schritt in die richtige Richtung gewertet werden, doch insgesamt ist der Trend des VfL Osnabrück mit nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen weiter nicht unbedingt positiv. Damit sich die Situation in der Tabelle nicht weiter zuspitzt, wäre am morgigen Sonntag gegen Greuther Fürth der dritte Heimsieg der Saison Gold wert.

Für einen Sieg und sogar um zu punkten, war es für die Lila-Weißen bislang nötig, in Führung zu gehen. Erzielte hingegen der Gegner das erste Tor des Spiels, setzte es am Ende stets eine Niederlage – inklusive DFB-Pokal gegen RB Leipzig (2:3) in sechs Fällen.

Nach einer eigenen 1:0-Führung siegte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune beim SV Sandhausen (1:0), gegen Darmstadt 98 (4:0) und gegen den Karlsruher SC (3:0). Gegen den FC St. Pauli (1:1) reichte es immerhin noch zu einem Punkt.

In den letzten Wochen zu harmlos

Das größte Osnabrücker Problem ist es freilich nicht zwingend, in Führung zu gehen, sondern überhaupt zu treffen. An den vergangenen fünf Spieltagen gelang den Lila-Weißen nur ein einziges Tor. Kevin Wolze verwandelte gegen St. Pauli einen Freistoß, während es aus dem Spiel heraus zu selten gelang, gefährliche Aktionen zu kreieren.

Im Wissen darum, vorne aktuell keine Bäume auszureißen, dürfte das Hauptaugenmerk gegen Fürth ähnlich wie in Hannover erst einmal darauf liegen, hinten sicher zu stehen. Die Hoffnung, dass darauf aufbauend auch offensiv der Knoten endlich wieder platzt, ist aber natürlich vorhanden.

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