VfL Osnabrück: Eine komplett neue linke Seite?

Kevin Wolze und Nico Granatowski schüren den Konkurrenzkampf

Kevin Wolze

Kevin Wolze (r.) bestritt vergangene Saison 31 Spiele für den MSV Duisburg. © imago images / DeFodi

Gespannt wartet man beim VfL Osnabrück auf die Bekanntgabe des Spieltages am Freitag und damit den ersten Gegner in der 2. Bundesliga nach dem FC Ingolstadt, bei dem am letzten Spieltag der Saison 2010/11 mit 1:0 gewonnen wurde, ehe es nach der verlorenen Relegation gegen Dynamo Dresden doch in die 3. Liga ging.

Damit es am Ende der neuen Saison nicht zurück in die Drittklassigkeit geht, bereitet Trainer Daniel Thioune seine Mannschaft in diesen Tagen intensiv auf die bevorstehenden Aufgaben vor. Mit dabei sind auch die bisherigen sieben Neuzugänge, von denen ein Duo für eine komplett neue Besetzung der linken Seite sorgen könnte.

Wolze ohne echte Konkurrenz

Während Kevin Wolze seine Qualitäten als Linksverteidiger in der Zweitklassigkeit bereits hinreichend bewiesen hat und mit der Empfehlung von neun Toren sowie sechs Vorlagen für den MSV Duisburg an die Bremer Brücke kam, betritt der vom SV Meppen verpflichtete Nico Granatowski mit der 2. Bundesliga Neuland. Der 28-jährige Linksaußen hat sich diese Chance aber durch gute Leistungen über Jahre hinweg in der 3. Liga verdient.

Vor allem Wolze hat sehr gute Chancen, zum Auftakt in der Startelf zu stehen. Schon alleine deshalb, weil kaum Konkurrenz vorhanden ist, wobei offiziell noch nicht feststeht, wie es mit dem Langzeitverletzten Alexander Dercho weiter geht.

Konstantin Engel, der Dercho vergangene Saison lange als Linksverteidiger vertreten hat, ist unterdessen zum einen eigentlich rechts zu Hause und zum anderen aufgrund eines Schien- und Wadenbeinbruchs noch lange keine Option. Youngster Felix Agu hat sein Potential in der 3. Liga zwar bereits aufblitzen lassen, fühlt sich als Rechtsfuß aber naturgemäß links nicht ganz so wohl.

Viele Optionen auf Linksaußen

An Wolze wird folglich kaum ein Weg vorbeiführen. Für Granatowski dürfte es eine Reihe davor dagegen schon schwieriger, wenn auch nicht unmöglich werden, einen Stammplatz zu ergattern. Erster Konkurrent ist wohl Etienne Amenyido, der im Endspurt der Aufstiegssaison überzeugen konnte.

Aber auch Anas Ouahim, der rechts mit Niklas Schmidt einen starken Rivalen erhalten hat, Routinier Marc Heider und Manuel Farrona Pulido können auf links spielen. Und auch Wolze hat bereits gezeigt, die offensive Position auf der linken Außenbahn genauso bekleiden zu können wie die defensive.

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