VfL Osnabrück erfüllt weitere Auflage

Kapitalerhöhung auf 2,5 Millionen

Bremer Brücke in Osnabrück

An der Bremer Brücke ist der Zweitliga-Fußball finanziell abgesichert. Imago images/Revierfoto

Der VfL Osnabrück hatte nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga als Auflage von der DFL sein gezeichnetes Kapital auf 2,5 Millionen Euro erhöhen müssen. Dazu hatten die „Lila-Weißen“ bis zum 31.10.2019 Zeit, melden aber bereits jetzt Vollzug.

Nach der Ausgliederung der Fußballabteilung aus dem Verein in eine Kapitalgesellschaft 2012 waren Anleger gesucht worden, die Anteile an der neuen Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) kaufen sollten. In einer Mitteilung hebt der VfL hervor, dass die Suche nach solchen Anlegern auf langfristige Ziele statt kurzfristiger Notwendigkeiten ausgerichtet war.

50+1 eingehalten

Inzwischen hat der VfL 50,25 Prozent der KGaA an regionale Unternehmen und Privatpersonen verkauft. Was auf den ersten Blick gegen die 50+1 Regel verstößt, ist durch die Osnabrücker ebenfalls klar geregelt. Die 50+1 Regel besagt nur, dass Anleger gegenüber dem Verein keine Stimmenmehrheit übernehmen können.

Die Satzung des VfL sieht daher vor, dass im Falle einer Kapitalmehrheit, wie sie nun entstanden ist, die zustimmungspflichtigen Geschäfte vollständig die VfL Osnabrück-Geschäftsführungs-GmbH übergehen.

Präsident Manfred Hülsmann dankte allen Anlegern und stellte ausdrücklich fest: „Gleichzeitig garantiere ich allen Vereinsmitgliedern, dass wir auch zukünftig für die Bewahrung der 50+1-Regel im deutschen Fußball stehen und unsere Satzung den beherrschenden Einfluss unseres traditionellen Mitgliedervereins sichert.“ 

»Mobil wetten leicht gemacht: Jetzt aktuelle Bethard App holen & bequem auf das nächste Osnabrück-Spiel tippen!