VfL Osnabrück: Schlechte Erinnerungen an 2010

Auf den letzten Aufstieg folgte ein Fehlstart

VfL Osnabrück

Einen Fehlstart wie 2010 will man an der Bremer Brücke nicht wieder erleben. © imago images / Revierfoto

Die Vorfreunde rund um den VfL Osnabrück auf das erste Zweitliga-Spiel nach über acht Jahren ist riesig. Wenn die Lila-Weißen am Samstag den 1. FC Heidenheim empfangen, hofft man an der Bremer Brücke natürlich auf drei Punkte zum Auftakt – und in jedem Fall auf einen besseren Start als nach dem letzten Zweitliga-Aufstieg vor neun Jahren.

Die Saison 2010/11 begann aus Osnabrücker Sicht schon richtig bitter. In der ersten Runde des DFB-Pokals hatte die von Karsten Baumann trainierte Mannschaft den damals noch erstklassigen 1. FC Kaiserslautern am Rande einer Niederlage, kassierte dann aber in der dritten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich, um anschließend nach Verlängerung noch mit 2:3 zu verlieren.

Abstieg in der Relegation

Diesem für die Moral und das Selbstvertrauen denkbar ungünstigen Start folgte eine 1:3-Heimniederlage am ersten Spieltag gegen den MSV Duisburg und eine Woche später unterlagen die Lila-Weißen mit dem gleichen Ergebnis beim TSV 1860 München, sodass nach zwei Runden mit null Punkten und minus vier Toren der vorletzte Platz zu Buche stand.

Aus den nächsten drei Spielen holte der VfL dann zwar starke sieben Punkte und durfte Weihnachten sogar auf einem Nichtabstiegsplatz feiern, doch am Ende ging es als Tabellensechzehnter in die Relegation, die gegen Dynamo Dresden verloren ging.

Nach einem 1:1 in Dresden bedeutete letztlich ein 1:3 nach Verlängerung im eigenen Stadion den direkten Wiederabstieg, womit sich nach dem Pokal-Aus nach 120 Minuten ein für Osnabrück unerfreulicher Kreis geschlossen hat.

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