1. FC Heidenheim gegen Hamburger SV

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 16.02.2019

Pierre-Michel Lasogga drückt den Ball gegen Heidenheim über die Linie.

Beim 3:2-Sieg des HSV im Hinspiel traf Pierre-Michel Lasogga dreimal. Was erwartet die Rothosen nun auf der Ostalb? ©Imago/Sven Simon

Mit dem 1. FC Heidenheim fordert die beste Rückrundenmannschaft den Spitzenreiter und zugleich das beste Auswärtsteam. Der Hamburger SV hat aus den vier Partien der Rückserie allerdings lediglich sechs Punkte geholt und muss seinen Vorsprung von vier Zählern auf Platz zwei nun beim Tabellenvierten verteidigen. Heidenheim, inzwischen fraglos zum Kreis der Aufstiegsanwärter zu zählen, könnte dem HSV derweil bis auf drei Punkte auf die Pelle rücken.

1. FC Heidenheim: Mit Mainka und Schnatterer?

Im Hinspiel bot Heidenheim dem HSV lange Paroli, verließ das Volksparkstadion aber letztlich mit einer 2:3-Niederlage im Gepäck, für die der zur Pause eingewechselte Pierre-Michel Lasogga mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 74. und 83. Minute maßgeblich verantwortlich zeichnete. Der Führungstreffer durch Patrick Schmidt (64.) und der spätere Anschluss durch Robert Glatzel (88.) waren letztlich zu wenig.

Besser lief es für den FCH am vergangenen Wochenende beim 2:1-Sieg in Darmstadt. Dabei musste Trainer Frank Schmidt kurzfristig improvisieren und mit Tobias Reithmeir einem Debütanten in der Innenverteidigung das Vertrauen schenken. Der 19-Jährige machte seine Sache aber gut, muss freilich gegen den HSV voraussichtlich dennoch zurück ins zweite Glied.

Denn der in Darmstadt krankheitsbedingt ausgefallene Patrick Mainka wird wieder neben Timo Beermann im Abwehrzentrum erwartet. Wohl auch wieder zur Verfügung steht nach muskulären Problemen Arne Feick, der sich aber vermutlich auf der linken Abwehrseite hinter Norman Theuerkauf anstellen muss.

Ansonsten sind im Vergleich zur Vorwoche keinen großen Änderungen vorgesehen. Denkbar ist aber, dass der nach seiner vor Weihnachten erlittenen Fußsohlenverletzung zuletzt über Einwechslungen herangeführte Kapitän Marc Schnatterer erstmals im neuen Jahr beginnt. Im rechten Mittelfeld müsste dafür Robert Andrich weichen.

Hamburger SV: Weiterhin viele Ausfälle

Anlass zu Begeisterungsstürmen gab der 1:0-Sieg gegen Dynamo Dresden am vergangenen Montag zwar nicht, aber dennoch war der Erfolg des Hamburger SV verdient. Und umso höher einzuschätzen, weil neben den von Anfang an fehlenden Aaron Hunt, Hee-Chan Hwang, Gotoku Sakai, Jairo und Kyriakos Papadopoulos in der Schlussphase auch Douglas Santos aufgrund einer Oberschenkelzerrung nicht mehr mitwirken konnte.

Gebessert hat sich die Personalsituation nur leicht. Immerhin sieht es so aus, als könnte Hwang in Heidenheim wieder mitwirken, möglicherweise auch direkt in der Startelf. Der Koreaner könnte dann gefragt sein, wenn sich Trainer Hannes Wolf auf der rechten Abwehrseite für Khaled Narey entscheidet und ein Platz in der Offensive frei wird. Tatsuya Ito und Fiete Arp wären dann aber zwei weitere Anwärter.

Eine Rückversetzung von Narey auf die rechte Abwehrseite als Vertreter des letztmals rotgesperrten Sakai würde dann nötig, wenn Gideon Jung von dort nach links wechselt, wo Douglas Santos ersetzt werden muss. Denkbar ist aber auch, dass Coach Wolf hinten links auf Youngster Josha Vagnoman vertraut. Darüber hinaus sind gegenüber der Partie am Montag keine Umstellungen zu erwarten.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau. Kommentator: Toni Tomic

Unser abschließender Wett Tipp:

Während sich der HSV zuletzt auswärts schwer getan hat, ist Heidenheim in Top-Form und hat im Pokal gezeigt, insbesondere zu Hause auch individuell stärkere Teams besiegen zu können. Die ganz große Überraschung wäre ein Heimsieg auf jeden Fall nicht. »Jetzt mit 3.40-Quote bei Interwetten auf Heidenheim-Sieg tippen.