Heidenheim gegen Dynamo Dresden

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 02.02.2019

Trifft Schnatterer wieder per Elfmeter? Jetzt auf Heidenheim gegen Dynamo Dresden wetten

Zurück in der Startelf. Der zuletzt angeschlagene Hinspiel-Torschütze Marc Schnatterer (l.) soll bei Heidenheim wieder beginnen. ©Imago/Picture Point LE

Wirklich glücklich waren der 1. FC Heidenheim und Dynamo Dresden mit ihrem Start ins neue Jahr aufgrund später nicht. Während der FCH beim 2:2 gegen Holstein Kiel zwei Punkte liegen ließ, aber als Tabellensechster weiter Tuchfühlung zu Rang drei hat, findet sich Dynamo Dresden nach dem 3:4 gegen Arminia Bielefeld und einer zweimal verspielten Zwei-Tore-Führung mehr denn je im Niemandsland der Tabelle wieder.

1. FC Heidenheim: Dovedan kehrt zurück - Schnatterer von Anfang an?

Bei drei Heidenheimer Siegen, zwei Unentschieden und vier Erfolgen von Dynamo ist die bisherige Bilanz nach neun Duellen weitgehend ausgeglichen. Zu Hause konnte der FCH zwei Partien für sich entscheiden bei einem Remis und einem Dresdner Auswärtssieg. Letzterer gelang der SGD in der vergangenen Saison (2:0). Dafür entführte Heidenheim im Hinspiel der aktuellen Spielzeit mit einem 3:1 die drei Punkte aus Dresden.

Im Vergleich zum Remis gegen Kiel wird Trainer Frank Schmidt seine Startelf voraussichtlich auf mindestens einer Position verändern. Nikola Dovedan kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück und dürfte seinen Platz im offensiven Mittelfeld bzw. als hängende Spitze sicher haben. Dadurch ergibt sich allerdings ein Luxusproblem, haben doch mit Robert Glatzel und Denis Thomalla beide Stürmer gegen Kiel getroffen.

Eine mögliche Variante wäre es, Glatzel im Sturmzentrum zu belassen und dahinter eine offensive Dreierreihe mit Dovedan im Zentrum und Thomalla auf links zu nominieren. Zudem ist denkbar, dass rechts offensiv der nach überstandener Fußsohlenverletzung gegen Kiel nur eingewechselte Kapitän Marc Schnatterer in die Startelf rückt. Tim Skarke und Maximilian Thiel müssten für Dovedan und Schnatterer weichen.

Im defensiven Mittelfeld sind in Abwesenheit des noch verletzten Sebastian Griesbeck (doppelter Bänderriss) erneut Robert Andrich und Niklas Dorsch zu erwarten. Und auch die Abwehrreihe, in der links Norman Theuerkauf im Moment die Nase vor Arne Feick hat, dürfte in gleicher Besetzung auflaufen.

Dynamo Dresden: Ohne Hartmann, aber mit Ebert?

Einen bittereren Verlauf hätte die Partie gegen Arminia Bielefeld aus Sicht von Dynamo Dresden kaum nehmen können. Nicht nur, dass die Partie verloren wurde, obwohl vieles spätestens nach dem 3:1 auf einen Sieg hindeutete. Sondern auch, weil Marco Hartmann mit Rot vom Platz musste und nun in Heidenheim fehlen wird.

Ohne den Kapitän muss Trainer Maik Walpurgis seine Viererkette umstellen. Dafür bieten sich mehrere Optionen. Zum einen könnte Dario Dumic ins Abwehrzentrum neben Jannik Müller rücken. Zum anderen ist dort aber auch Sören Gonther eine Alternative, der auf der rechten Abwehrseite wie gegen Bielefeld sicher keine Optimallösung darstellt. Allerdings ist offen, ob Linus Wahlqvist nach seiner Verletzungspause schon für 90 Minuten als Rechtsverteidiger bereit ist.

Abzuwarten bleibt, ob es beim gegen Bielefeld angeschlagen nur eingewechselten Patrick Ebert für die Startelf reicht. Falls ja, müsste wohl Erich Berko seinen Platz räumen. Dagegen hat sich Youngster Osman Atilgan, der anstelle der erkrankten Lucas Röser im Sturm ran durfte, eine weitere Chance als Partner von Moussa Koné verdient. Röser, sofern wieder fit, bliebe daher nur die Jokerrolle.

Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Florian Ballas, Patrick Möschl und wohl auch Niklas Kreuzer.

Tipps zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau. Kommentator: Markus Gaupp