Vorschau auf 1. FC Magdeburg vs 1. FC Köln

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 19.05.2019

Jonas Hector

Jonas Hector und der 1. FC Köln verabschieden sich in Magdeburg aus der 2. Bundesliga. © imago images / Jan Hübner

Für den 1. FC Magdeburg und den 1. FC Köln ist das direkte Duell zum Saisonausklang der jeweils letzte Auftritt in der 2. Bundesliga. Während sich die Geißböcke mit einem Sieg in Richtung Bundesliga verabschieden und möglichst auch dort bleiben wollen, muss Magdeburg nach nur einem Jahr zurück in die 3. Liga und steht dort wohl vor einem größeren Umbruch. Nach einem guten Start ins neue Jahr waren neun Punkte aus den letzten zehn Spielen letztlich zu wenig für den Klassenerhalt.

1. FC Magdeburg: Ein Quartett fehlt zum Abschluss

Der Kölner 3:0-Sieg im Hinspiel war das erst zweite Aufeinandertreffen beider Vereine. Zum ersten Mal Duell kam es im August 2000 im Rahmen der ersten DFB-Pokalrunde. Die damals gerade in die Bundesliga zurückgekehrten Domstädter blamierten sich beim viertklassigen FCM, der später freilich auch noch den FC Bayern München eliminieren sollte, mit einer herben 2:5-Niederlage.

Auch wenn es de facto um nicht mehr viel geht, will sich Magdeburg mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause verabschieden. Für einige Akteure wird es zudem der letzte Auftritt im Trikot des FCM, ebenso wie von Michael Oenning, der letztmals auf der Magdeburger Trainerbank Platz nehmen wird.

Nicht mehr auf dem Rasen stehen werden die weiterhin verletzten Philip Türpitz, Jan Kirchhoff und Charles Laprevotte sowie der gelbgesperrte Aleksandar Ignjovski. Möglich, dass Coach Oenning eine im Vergleich zum 0:3 bei Union Berlin weitgehend unveränderte Mannschaft auf den Platz schickt. Ebenso denkbar aber, dass einige Spieler aus der zweiten Reihe mit weniger Einsatzzeit wie Richard Weil, Steffen Schäfer oder Manfred Osei Kwadwo nochmal ran dürfen.

1. FC Köln: Drei Leistungsträger gesperrt

Nach dem in Fürth (4:0) endgültig perfekt gemachten Aufstieg kann der 1. FC Köln das von Interimstrainer André Pawlak ausgegebene Ziel, auch die letzten beiden Spiele zu gewinnen, aufgrund der 3:5-Pleite gegen den SSV Jahn Regensburg nicht mehr erreichen. Unbedingt vermeiden wollen es die Geißböcke aber, die ohnehin nur bedingt vorhandene Aufstiegseuphorie mit einer weiteren Niederlage in Magdeburg zusätzlich zu bremsen.

Nicht mit dabei sind bei der letzten Dienstreise der Saison gleich drei gesperrte Leistungsträger. Während sich Jhon Cordoba gegen Regensburg einen Platzverweis und damit auch eine Sperre für den ersten Bundesliga-Spieltag einhandelte, kassierten Dominick Drexler und Jorge Meré jeweils die fünfte gelbe Karte. Neben den Gesperrten wird auch Christian Clemens (Kreuzbandriss) in Magdeburg weiter fehlen.

Schon alleine wegen der Ausfälle wird Coach Pawlak die Startelf gegenüber letzter Woche mehrfach umbauen, könnte darüber hinaus aber noch weiter rotieren und Akteuren aus dem zweiten Glied Einsatzzeiten geben. Lasse Sobiech und Frederik Sörensen in der Innenverteidigung, Jannes Horn auf der linken Abwehrseite sowie Salih Özcan, Vincent Koziello und Niklas Hauptmann im Mittelfeld dürfen hoffen.

Im Sturm ist mit Simon Terodde zu rechnen, der zuletzt zur eingewechselt wurde, nun aber Cordoba ersetzen wird. Bei Anthony Modeste, der unter der Woche im Training wegen muskulärer Probleme wieder kürzer treten musste und nicht bei 100 Prozent ist, geht der FC auch mit Blick auf die neue Saison kein Risiko ein. Der Franzose fehlt im Aufgebot.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 20.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Torsten Kunde

Unser abschließender Wett Tipp:

Der Meister will sich trotz einiger fehlender Leistungsträger standesgemäß in Richtung Bundesliga verabschieden. Magdeburg wird zwar sicher nochmal leidenschaftlich dagegen halten, am Ende aber den Kürzeren ziehen. »Jetzt mit 1.77-Quote bei Interwetten auf Köln-Sieg tippen.