Vorschau auf Greuther Fürth vs Karlsruhe

Aufstellung, Prognose & Tipp zum Spiel am 07.05.2017

Janos Radoki

Will mit seiner Elf 2017 zu Hause ungeschlagen bleiben: Janos Radoki. © Imago /Zink

Es gibt an diesem Spieltag sicherlich spannendere Spiele als das Aufeinandertreffen der SpVgg Greuther Fürth und des Karlsruher SC, aber dennoch geht es auch für diese beiden Klubs noch um etwas. Fürth möchte im Endspurt den aktuellen sechsten Platz zumindest verteidigen, schielt aber auch noch auf Rang fünf, der im TV-Geld-Ranking in den nächsten Jahren unter Umständen Gold wert sein könnte.

Der KSC auf der anderen Seite wird den letzten Tabellenplatz definitiv nicht mehr verlassen, will sich aber zumindest mit Anstand aus der Liga verabschieden und mit einem halbwegs ordentlichen Gefühl in die Sommerpause gehen.

Fürther Heimstärke - KSC völlig von der Rolle

Die SpVgg Greuther Fürth hat mit der Suche nach einem neuen Hauptsponsor oder dem drohenden Abstieg der zweiten Mannschaft aus der Regionalliga derzeit einige weniger erfreuliche Baustellen. Ein weiterer Erfolg der Profis, die mit 23 Punkten schon nach 14 Spielen der Rückrunde die Hinserie um zwei Zähler überboten haben, wäre für die Grundstimmung daher sicher nicht schlecht. Dass die Partie am Ronhof stattfindet, dürfte dabei kein Nachteil sein, hat Fürth doch vom 0:0 gegen Eintracht Braunschweig abgesehen alle fünf Liga-Heimspiele nach der Winterpause gewonnen.

Siegreich gestalten konnte die SpVgg auch das Hinspiel in Karlsruhe (2:1) sowie das Heimspiel gegen die Badener in der vergangenen Saison (1:0). Insgesamt spricht die Statistik mit 36 Siegen, 17 Unentschieden und nur 23 Niederlagen allerdings klar für den KSC, wobei 46 der bisherigen 76 Duelle im oder vor dem Jahr 1980 stattfanden. Die Aussagekraft dieser Gesamtstatistik hält sich daher in Grenzen.

Schon deutlich mehr sagt dagegen die Bilanz von nur einem Punkt aus den letzten acht Spielen über die desaströse Verfassung des KSC aus. Trainer Marc-Patrick Meister, der seit vier Partien im Amt ist und immer verlor, hat inzwischen mehrere Profis aussortiert und setzt verstärkt auf Spieler, die den Gang in die Drittklassigkeit mitantreten werden.

SpVgg Greuther Fürth: Neun Ausfälle beim Kleeblatt

Die SpVgg Greuther Fürth schleppt sich der Ziellinie entgegen. Gegen den KSC muss Trainer Janos Radoki sicher auf acht, vermutlich sogar auf neun Profis verzichten. Zu den schon vergangene Woche verletzungsbedingt fehlenden Veton Berisha, Robert Zulj, Johannes van den Bergh, Sercan Sararer und Marius Funk haben sich vier weitere Ausfälle gesellt.

Benedikt Kirsch wurde nach seinem Platzverweis in Bielefeld für zwei Spiele gesperrt und Khaled Narey muss wegen muskulärer Probleme passen. Und für Sebastian Freis ist die Saison wegen einer Knie-OP nun vorzeitig beendet. Zudem wird wohl auch Adam Pinter aus privaten Gründen fehlen.

Immerhin kann die bewährte Dreierkette unverändert beginnen, doch davor wird wohl eine komplett neue Doppelsechs auflaufen. Neben Patrick Sontheimer könnte dort Andreas Hofmann auflaufen, der auf seinen künftigen Arbeitgeber trifft. Im Offensivbereich winkt derweil Daniel Steininger eine Chance von Anfang an.

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Karlsruher SC: Weitere Profis aussortiert

Nach Ylli Sallahi und Florian Kamberi wurden mit Dimitris Diamantakos und Moritz Stoppelkamp zwei weitere Profis, deren Zeit in Karlsruhe mit dieser Saison zu Ende ist, zur zweiten Mannschaft abgeschoben. Jonas Meffert, Grischa Prömel, Boubacar Barry, Manuel Torres und wohl auch nochmals Enrico Valentini sind derweil verletzungsbedingt keine Alternativen.

Im Vergleich zu letzter Woche wird sich wohl in der Startelf nicht allzu viel ändern. Für den schwachen Oscar Zawada wäre Stefan Mugosa eine Option im Angriff, für den auch Erwin Hoffer ein Thema werden könnte.

Ein Fragezeichen steht unterdessen noch hinter dem von muskulären Problemen geplagten Dennis Kempe, den Youngster Severin Buchta auf der linken Abwehrseite ersetzen könnte. Aber auch Matthias Bader könnte nach links rücken. Charis Mavrias wäre dann rechts ein möglicher Ersatz.

Wett Tipps zum Spiel

Fürth stellt mit nur neun Gegentoren die beste Rückrundendefensive und spielte die letzten fünf Partien zu Hause alle zu Null. Der KSC erzielte in den letzten acht Spielen nur drei Tore und ist mit nur 22 Toren das offensivschwächste Team der Liga.

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Fürth hat sein kleines Tief mit zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen überwunden und fünf der letzten sechs Heimspiele in der Liga gewonnen. Karlsruhe verlor sieben der letzten acht Spiele und zuletzt viermal in Folge.

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