Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 17:00
Setzt sich Diamantakos gegen Moritz durch? Jetzt auf KSC gegen Kaiserslautern wetten

Dimitrios Diamantakos fehlt dem KSC wohl wegen muskulären Problemen. ©Imago/Jan Hübner

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Wenn der Karlsruher SC und der 1. FC Kaiserslautern die Klingen kreuzen, ist für Brisanz auf und abseits des Platzes stets gesorgt. Auch diesmal, obwohl für den KSC bei elf Punkten Rückstand ans rettende Ufer der Klassenerhaltszug schon abgefahren ist. Die Badener wollen sich aber ordentlich in die 3. Liga verabschieden und für die Fans wäre ein Erfolg gegen die wenig geliebten Roten Teufel zumindest halbwegs versöhnlich.

Vor allem auch deshalb, weil der FCK im Falle einer Niederlage richtig in die Bredouille käme und noch mehr als ohnehin schon fürchten müsste, dass das Südwest-Derby kommende Saison auf drittklassiger Ebene stattfindet.

Wieder ein torloses Südwest-Derby? – Auswärtsschwache Teufel

Auch die letzte Patrone, der Trainerwechsel von Mirko Slomka zu Marc-Patrick Meister, hat beim KSC ihr Ziel verfehlt. Anstatt sich unter neuer Leitung noch einmal aufzubäumen, verloren die Badener alle drei Partien unter Meister und standen sich dabei wie zuletzt beim SV Sandhausen (0:4) mit teils grotesken Fehlern oder einer katastrophalen Chancenverwertung wie beim 0:1 gegen den 1. FC Heidenheim selbst im Weg.

Nach sieben sieglosen Spielen, von denen sechs verloren wurden, hofft der KSC nun auf eine Fortsetzung der kleinen Serie von vier ungeschlagenen Partien in Folge gegen den FCK. Bei einem Karlsruher 2:0-Heimsieg in der vergangenen Saison trennten sich beide Teams in drei der letzten vier Duelle mit torlosen Unentschieden.

Kaiserslautern hat sich mit den beiden Heimsiegen gegen Greuther Fürth (2:0) und 1860 München (1:0) etwas Luft verschafft, muss nun aber auch auswärts punkten, um im Kellerduell kommenden Spieltag gegen den FC St. Pauli zu Hause nicht wieder unter Druck zu stehen. Auswärts freilich sind die Roten Teufel relativ harmlos. Erst einen Sieg landete der FCK bisher auf gegnerischem Platz und das am 29. Oktober mit 1:0 in Fürth. Seitdem reichte es in zehn Auswärtsspielen nur zu fünf Punkten.

Karlsruher SC: Mehrere Wechsel wahrscheinlich

Marc-Patrick Meister hat vieles versucht, es bisher aber nicht geschafft, den KSC in die Spur zu bringen. Nach vier personellen Wechseln vor dem Spiel in Sandhausen sind auch diesmal wieder mehrere Umstellungen wahrscheinlich. Charis Mavrias und Jordi Figueras, die in Sandhausen nach schwachen 45 Minuten zur Pause in der Kabine bleiben mussten, werden vermutlich keine neue Chance mehr erhalten.

Während Bjarne Thoelke den Spanier in der Dreierkette vertreten könnte, ist Matthias Bader für Mavrias auf der rechten Abwehrseite zu erwarten. Der zuletzt wegen Adduktorenproblemen fehlende Enrico Valentini könnte dafür von Bader die Linksverteidiger-Position übernehmen, für die aber auch Dennis Kempe in Frage kommt. Valentini wäre dann ein Kandidat für eine der beiden offensiven Außenbahnen, die wieder besetzt werden könnten.

Dafür ist die Rückkehr von zwei Spitzen zu einem zentralen Angreifer denkbar. Denn während Florian Kamberi ebenso wie Ylli Sallahi zur zweiten Mannschaft abgeschoben wurde, strahlten Stefan Mugosa und Erwin Hoffer in Sandhausen keinerlei Gefahr aus. Dimitris Diamantakos fällt derweil wegen Muskelproblemen aus, sodass Oscar Zawada eine Chance von Anfang an erhalten könnte.

1. FC Kaiserslautern: Halfar wieder von Beginn an?

Ein gutes Spiel hat der 1. FC Kaiserslautern nicht gemacht, aber mit dem 1:0-Sieg drei wichtige Punkte eingefahren. Pluspunkte sammeln konnte dabei der zur Pause für den enttäuschenden Sebastian Kerk eingewechselte Daniel Halfar, der dem FCK-Spiel Struktur verlieh und für Belebung sorgte. Der Kapitän, der zuvor wegen muskulären Problemen ausgefallen war und auch nach dem Sieg gegen die Löwen wieder eine Trainingspause einlegen musste, dürfte nun in Karlsruhe wieder in der Startelf stehen, sofern nicht das Risiko einer schwereren Verletzung besteht.

Weitere Veränderungen sind nicht zu erwarten. Auch, weil auf einigen Positionen schlichtweg die Alternativen fehlen. Dabei sind bis auf den Langzeitverletzten Mensur Mujdza alle Mann an Bord. Aller Voraussicht nach auch Osayamen Osawe, dessen Rippenprobleme einem Einsatz nicht im Wege stehen sollten.

Wett Tipps zum Spiel

Spiele mit Beteiligung des 1. FC Kaiserslautern sind mit 1,77 Treffern im Schnitt die torärmsten der Liga. Auch beim KSC steht mit 2,27 Toren ein unterdurchschnittlicher Wert zu Buche.

Tipp: Max. 2 Tore im Spiel. Einsatz: 10€. Gewinn: 17€. Heute bei 888sport – Gewinn verdoppeln (34€)!

Karlsruhe stellt mit nur 21 Toren die schwächste Offensive der Liga und hat in den letzten sieben Spielen nur zweimal getroffen. Kaiserslautern besitzt die zweitbeste Defensive (29 Gegentore) und spielte zuletzt in drei von vier Fällen zu Null.

Tipp: Max. 1 KSC-Tor. Einsatz: 10€. Gewinn: 13€. Heute bei 888sport – Gewinn verdoppeln (26€)!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau