Veröffentlicht: Sonntag, 23.12.2018 | 15:42
Rettet Schubert wieder gegen Fröde? Jetzt auf MSV Duisburg gegen Dynamo Dresden wetten

Kein Vorbeikommen. Beim 1:0 im Hinspiel hielt Dynamo-Eigengewächs Markus Schubert (l.) seinen Kasten sauber. ©Imago/Hentschel

Mit dem MSV Duisburg und Dynamo Dresden treffen am Tag vor Heiligabend zwei Klubs aufeinander, die nicht traurig über die bevorstehende Winterpause sein dürften. Denn während die Zebras die letzten drei Partien allesamt verloren, reichte es für die SGD auch nur zu einem von neun möglichen Zählern. Dresden liegt aber dennoch im gesicherten Mittelfeld, wohingegen Duisburg tief im Keller feststeckt und nur mit einem Dreier halbwegs entspannt Weihnachten feiern könnte.

MSV Duisburg: Viele Ausfälle und auch Wiegel wackelt

Nach bislang 17 Duellen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen mit jeweils sechs Siegen sowie fünf Unentschieden ausgeglichen. In Duisburg allerdings hat der MSV mit vier Heimsiegen bei drei Remis und nur einem Dresdner Erfolg recht klar die Nase vorne. Vergangene Saison feierten die Zebras ebenfalls am 18. Spieltag, damals sieben Tage vor Weihnachten, einen 2:0-Heimsieg. Im Hinspiel dieser Spielzeit unterlag der MSV aber mit 0:1 in Dresden.

Im Wissen um eine angespannte Personalsituation appellierte Trainer Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz am Freitag an seine Schützlinge, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen: „Es gilt für Sonntag die ganz große Leidenschaft und Bereitschaft auf den Platz zu bringen.“

Dann werden neben den weiterhin verletzten Dustin Bomheuer, Borys Tashchy, Sebastian Neumann und Christian Gartner auch Tim Albutat und Fabian Schnellhardt fehlen, die sich vergangene Woche beim 1:2 gegen den Hamburger SV Sperren eingehandelt haben. Immerhin kehrt dafür Kapitän Kevin Wolze nach abgebrummter Gelbsperre zurück.

Wolzes Rückkehr ist auch deshalb wichtig, weil sein ordentlicher Vertreter Young-Jae Seo angeschlagen nicht voll trainieren konnte. Ob es beim Südkoreaner für den Kader reicht, bleibt abzuwarten. Ebenso bei Andreas Wiegel (Verhärtung), der gegen den HSV als Innenverteidiger aushalf und seine Sache solide machte. Muss Wiegel passen, würde wohl Enis Hajri im Abwehrzentrum neben Gerrit Nauber beginnen. Thomas Blomeyer trainiert auch wieder mit der Mannschaft, ist aber mangels Spielpraxis eher keine Alternative.

Wieder zur Verfügung steht derweil nach auskuriertem Infekt John Verhoek, der sich im Sturm aber wohl hinter Richard Sukuta-Pasu und Stanislav Iljutcenko anstellen muss. Von der Sperre Schnellhardts könnte unterdessen Ahmet Engin profitieren. Das Mittelfeld wäre mit Engin, Moritz Stoppelkamp und Cauly Oliveira Souza indes schon sehr offensiv ausgerichtet. Nicht ausgeschlossen deshalb, dass Coach Lieberknecht dahinter eine Dreierkette installiert.

Dynamo Dresden: Hamalainen wohl auf der linken Außenbahn

Bei Dynamo Dresden gesellt sich zu den bekannten Ausfällen der verletzten Niklas Kreuzer, Linus Wahlqvist, Marco Hartmann und Patrick Möschl vor dem Jahresfinale der freiwillige Verzicht auf Philip Heise, ohne den die linke Außenbahn neu besetzt werden muss. Youngster Marius Hauptmann wäre dort eine, allerdings eher unwahrscheinliche Alternative.

Zu erwarten ist stattdessen, dass der zuletzt als linkes Glied der Dreierkette aufgebotene Brian Hamalainen ganz nach außen gezogen wird. Dafür dürfte Routinier Sören Gonther die Dreierkette mit Jannik Müller und Dario Dumic komplettieren. Denkbar ist allerdings auch eine Systemumstellung auf 4-4-2, die auch Stürmer Lucas Röser eine Chance bescheren könnte.

Wieder mit dabei ist Jannis Nikolaou, der nach überstandenem Infekt das zentrale Mittelfeld stabilisieren soll. Patrick Ebert kann dafür wieder in offensiverer Rolle ran. Platz machen muss dafür vermutlich Aias Aosman, der vergangene Woche beim 0:3 in Paderborn im Vergleich zu Baris Atik den etwas schwächeren Eindruck hinterlassen hat.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Jörg Dahlmann

Unser abschließender Wett Tipp:

Beide Mannschaften sind in keiner guten Verfassung und überdies ersatzgeschwächt. Zu erwarten ist eine enge und umkämpfte Partie, in der Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten – oder die etwas höhere individuelle Qualität auf Seiten der SGD. »Jetzt mit 2.85-Quote bei Interwetten auf Dresden-Sieg tippen.