SG Dynamo Dresden gegen 1. FC Magdeburg

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 16.03.2019

Schlägt Dresden Magdeburg? ©Imago/Steffen Kuttner

Am vergangenen Wochenende sind Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg leer ausgegangen, womit im Ostduell beiderseits Druck vorhanden ist. Dynamo freilich war wegen der Spielabsage in Fürth gar nicht im Einsatz und hofft nun im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Cristian Fiel auf einen Befreiungsschlag, Magdeburgs Polster auf Relegationsplatz 16 ist unterdessen nach zwei Niederlagen in Folge auf nur noch einen Punkt geschrumpft und soll nach Möglichkeit wieder größer werden.

Dynamo Dresden: Koné profitiert vom Spielausfall in Fürth

Nach 73 Auflagen spricht die Statistik mit 35 Siegen klar für Dynamo, während es Magdeburg bei 17 Unentschieden nur auf 21 Erfolge bringt. In Dresden liest sich die Bilanz mit 28 Heimsiegen, acht Remis und nur drei Magdeburger Auswärtserfolgen noch deutlich. Auch das letzte Gastspiel in Dresden verlor der FCM 2015/16 in der 3. Liga mit 2:3. Das Rückspiel damals endete genau wie das Hinspiel der laufenden Saison in Magdeburg mit 2:2.

Dass die Begegnung in Fürth am vergangenen Wochenende starken Orkanböen zum Opfer gefallen ist, hatte für die SGD auch Positives. Während Coach Fiel vor seinem zweiten Spiel als Cheftrainer länger Zeit hatte, der Mannschaft seine Vorstellungen zu vermitteln, hat Torjäger Moussa Koné seine Bauchmuskelprobleme überwunden und kann anders als in Fürth gegen Magdeburg voraussichtlich auflaufen.

Im Vergleich zum 2:2 gegen Bochum dürfte Koné Erich Berko aus der Startelf verdrängen, die ansonsten durchaus unverändert bleiben könnte. Neben Koné ist zwar auch Florian Ballas ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, aber dennoch könnten erneut Jannik Müller und Jannis Nikolaou die Innenverteidigung bilden.

Nach verbüßter Gelbsperre wieder eine Option ist auch Aias Aosman, der im gegen Bochum praktizierten 4-1-4-1 sämtliche Positionen der offensiven Viererreihe spielen könnte, sich aber vermutlich zunächst hinten anstellen muss. Nicht einsatzbereit sind weiterhin Kapitän Marco Hartmann und Brian Hamalainen.

1. FC Magdeburg: Kirchhoff, Lohkemper und auch Ignjovski zurück?

Magdeburgs Trainer Michael Oenning machte nach der 0:1-Niederlage im Kellerduell gegen den SV Sandhausen kein Geheimnis aus seiner Enttäuschung. Nach dem 0:1 beim MSV Duisburg wurde der zweite Big-Point in Folge gegen einen direkten Konkurrenten verpasst, womit der Druck wieder deutlich gewachsen ist.

Als Reaktion auf die schwache Vorstellung am vergangenen Wochenende wird Coach Oenning sein Team wohl mehrfach umbauen. Der wegen eines eingeklemmten Nervs ausgefallene und schmerzlich vermisste Jan Kirchhoff dürfte auf die Sechser-Position zurückkehren und Nico Hammann verdrängen. Dagegen fällt Kapitän Christian Beck nach seiner Gesichts-OP weiter aus und hinter dem an Knieproblemen laborierenden Rico Preißinger steht ein Fragezeichen.

Möglicherweise ist dafür Aleksandar Ignjovski nach langer Zwangspause erstmals im neuen Jahr eine Alternative. Der Serbe könnte sowohl Preißinger im Mittelfeld ersetzen als auch auf der rechten Abwehrseite agieren. In letzterem Fall würde Marius Bülter frei für eine offensivere Rolle und könnte die Torgefahr aus der zweiten Reihe erhöhen.

Deutlich mehr Gefahr muss indes vor allem auch von der vordersten Reihe ausgehen. In Abwesenheit von Beck und des erkrankten Felix Lohkemper konnte Steven Lewerenz seine Chance gegen Sandhausen nicht nutzen. In Dresden wird nun der wiedergenesene Lohkemper in der Spitze erwartet, vermutlich unterstützt durch Philip Türpitz, der immer wieder mit nach vorne stoßen soll.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau. Kommentator: Karsten Petrzika

Unser abschließender Wett Tipp:

Magdeburg hat den roten Erfolgsfaden zuletzt wieder verloren und muss weiter auf Schlüsselspieler Beck verzichten. Dresden kann davon profitieren und mit dem Schwung des Trainerwechsels einen Befreiungsschlag landen. »Jetzt mit 10.00-Quote (statt 2.35) bei bet-at-home auf Dynamo-Sieg tippen.