Marnon Busch gegen Tobias Mohr.

Im Hinspiel lief der heutige Heidenheimer Tobias Mohr (r.) noch für Greuther Fürth auf. ©imago images/Zink

Vor dem mit Spannung erwarteten Heimspiel am Sonntag gegen den Hamburger SV will sich der 1. FC Heidenheim eine möglichst optimale Ausgangsposition im Aufstiegsrennen verschaffen. Dafür sollte am Dienstagabend bei Greuther Fürth im Idealfall ein Dreier her. Keine einfache Aufgabe, nachdem es aus den letzten vier Auswärtsspielen nur zu einem Punkt gereicht hatte. Fürth hat derweil zwar seit dem Derbysieg am Samstag in Nürnberg den Klassenerhalt im Sack, aber angesichts der für die TV-Felder nicht unwichtigen Abschlussplatzierung dennoch nichts zu verschenken.

Greuther Fürth: Vertrauen für die Derbyhelden?

2014/15 trafen beide Vereine zum ersten Mal aufeinander. Seitdem ist das Duell fester Bestandteil der 2. Bundesliga. Von den bisherigen elf Begegnungen entschied Heidenheim fünf für sich und hat damit bei drei Unentschieden und drei Fürther Siegen die etwas bessere Bilanz. In Fürth feierte der FCH bislang zwei Siege und verlor bei zwei Remis nur ein Mal. Vergangene Saison trennten sich beide Klubs am Ronhof torlos.

Beim 1:0-Sieg in Nürnberg glänzte Fürth zwar spielerisch nicht, verdiente sich den Erfolg aber mit einem leidenschaftlichen Auftritt. Ein Grund für den ersten Sieg seit dem Re-Start und sechs Spielen ohne Dreier war dabei sicherlich auch die Rückkehr der erfahrenen Innenverteidiger Marco Caligiuri und Mergim Mavraj, die erstmals seit dem 2:0-Sieg Ende Januar bei Jahn Regensburg wieder gemeinsam in der Startelf standen.

Während Mavraj und Caligiuri auch gegen Heidenheim beginnen dürften, könnte links offensiv der in Nürnberg als Joker zum Matchwinner avancierte David Raum den Vorzug vor Kenny Redondo erhalten. Ansonsten könnte Leitl einer weitgehend unveränderten Elf vertrauen. Nicht ausgeschlossen ist aber auch eine leichte Rotation, wofür sich unter anderem Havard Nielsen, Jamie Leweling und der nach abgesessener Gelbsperre wieder verfügbare Hans Nunoo Sarpei anbieten.

1. FC Heidenheim: Griesbeck und Schnatterer als hochkarätige Optionen

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hat nach dem überzeugenden 4:1-Sieg am Samstag gegen Jahn Regensburg eigentlich nicht viel Anlass für Veränderungen. Und dennoch sind Umstellungen nicht unwahrscheinlich. So ist nicht nur Sebastian Griesbeck, der seine Gelbsperre abgesessen hat, ein Kandidat für das zentrale Mittelfeld.

Kapitän Marc Schnatterer, der gegen Regensburg wegen muskulären Problemen im Kader fehlte, ist bei entsprechender Fitness sicherlich auch eine Option für die Anfangsformation. Tobias Mohr, der an alter Wirkungsstätte den Vorzug auf der linken Außenbahn vor Denis Thomalla erhalten könnte, und Norman Theuerkauf auf der linken Abwehrseite dürfen sich im Zuge der von Coach Schmidt in englischen Wochen meist praktizierten Rotation ebenfalls Hoffnungen machen.

Unabhängig davon, wer von Beginn an aufläuft, verfügt Heidenheim in jedem Fall auch auf der Bank noch über eine Vielzahl an Alternativen. Allen voran natürlich Stefan Schimmer, der in den letzten drei Partien stets nach seiner Einwechslung getroffen hat und es in dieser Saison bereits auf sechs Joker-Tore bringt.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Dienstag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Sven Haist

Unser abschließender Wett Tipp:

Heidenheim wittert auch im Hinblick auf das direkte Duell mit dem HSV am Wochenende eine historische Chance. In Fürth wird die Schmidt-Elf deshalb alles daran setzen, endlich auch auswärts wieder zu gewinnen. Weil bei der SpVgg nach dem Derbyerfolg die letzte Spannung fehlen könnte, trauen wir dem FCH einen Dreier auch zu. » Jetzt mit 10.00-Quote (statt regulär 2.17) bei bet-at-home auf Heidenheim-Sieg tippen.

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