Greuther Fürth gegen 1. FC Heidenheim

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 22.02.2019

Robert Glatzel trifft per Kopf gegen Fürth

Im Hinspiel erzielte Robert Glatzel beide Treffer zum Heidenheimer 2:0-Erfolg © Imago / Sportfoto Rudel

Mit vier Punkten aus den beiden ersten Spielen seit dem Trainerwechsel von Damir Buric zu Stefan Leitl hat sich die SpVgg Greuther Fürth Luft verschafft, darf bei neun Zählern Vorsprung Rang 16 aber noch nicht ganz aus den Augen lassen. Mit dem 1. FC Heidenheim reist nun eines der formstärksten Teams der Liga an, das mit einem Sieg am Ronhof zumindest vorübergehend unter die Top-Drei springen könnte.

SpVgg Greuther Fürth: Maloca und Seguin wieder dabei

Neun Begegnungen gab es bisher zwischen beiden Klubs mit einer recht ausgeglichenen Bilanz. Während es Fürth bei zwei Unentschieden auf drei Siege bringt, feierte Heidenheim vier Erfolge. Bemerkenswerterweise hat Heidenheim aber in Fürth eine positive Statistik. Nach zuvor einem Remis und zwei Auswärtssiegen war das 0:1 in der vergangenen Saison die erste Heidenheimer Pleite in Fürth. Das Hinspiel in dieser Saison gewann der FCH dafür mit 2:0.

Jeder bekommt eine klare Aufgabe zugewiesen. (Maximilian Wittek)

Innerhalb der Mannschaft stößt Leitl mit seinen in den vergangenen zwei Wochen getroffenen Maßnahmen auf viel Zustimmung: "Es ist egal, ob wir nun ein 4-1-4-1 oder ein 4-3-3-System spielen. Jeder bekommt eine klare Aufgabe zugewiesen", sieht Maximilian Wittek gegenüber den Nürnberger Nachrichten die nun offenbar wieder strikteren Vorgaben auf jeden Fall positiv.

Nachdem im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den MSV Duisburg vergangene Woche beim 2:2 in Kiel nur Kenny Redondo anstelle von Daniel Steininger in die Startelf gerückt ist, sind auch diesmal keine größeren Umstellungen zu erwarten. Mario Maloca, der gegen Duisburg gesperrt und in Kiel krankheitsbedingt fehlte, könnte aber in der Innenverteidigung den Vorzug vor Richard Magyar erhalten.

Eine zusätzliche Option stellt auch Paul Seguin dar, der seine Rotsperre abgebrummt hat. Tobias Mohr, Yosuke Ideguchi und Hans Sarpei fallen dagegen weiter aus.

1. FC Heidenheim: Mit Thomalla wieder etwas offensiver?

Beim 2:2 gegen den Hamburger SV hat der 1. FC Heidenheim seine seit längerem gute Form nun auch gegen eines der Top-Teams der Liga bestätigt. Dabei setzte Trainer Frank Schmidt wie schon mehrfach gegen starke Gegner auf ein etwas vorsichtigeres 4-3-2-1 mit Robert Andrich als drittem Sechser neben Sebastian Griesbeck und Niklas Dorsch.

In Fürth dürfte Schmidt nun aber zum bewährten 4-2-3-1 zurückkehren, womit einer der Sechser, vermutlich Andrich, seinen Platz räumen muss. Dafür ist links offensiv mit Denis Thomalla zu rechnen, der mit Marc Schnatterer die Flügelzange bilden dürfte und von Außen kommend auch immer wieder seine Torgefahr einbringen soll. Nikola Dovedan als Zehner und Robert Glatzel als Mittelstürmer komplettieren die Vierer-Offensive.

In der Viererkette sind unterdessen keine Umstellungen zu erwarten. So dürfte auch Allrounder Norman Theuerkauf auf der linken Abwehrseite erneut den Vorzug vor dem gelernten Linksverteidiger Arne Feick erhalten. Ausfälle hat der FCH vor der Reise nach Fürth derweil keine zu beklagen.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Hansi Küpper

Unser abschließender Wett Tipp:

Heidenheim zählt zu den aktuell stärksten Teams der Liga und sah in Fürth abgesehen von der vergangenen Saison immer gut aus. Die SpVgg muss unterdessen erst noch nachweisen, dass es nach dem Trainerwechsel dauerhaft besser läuft. »Jetzt mit 2.45-Quote bei Interwetten auf Heidenheim-Sieg tippen.