Wehen Wiesbaden: Ersatz für Stefan Aigner gesucht

Rüdiger Rehm besitzt einige Alternativen

Stefan Aigner läuft Adrian Fein davon

Schwer zu ersetzen: Stefan Aigner (vorne). ©Imago images/Hartenfelser

Nach seiner kurz vor Transferschluss erfolgten Verpflichtung vom KFC Uerdingen ist Stefan Aigner beim SV Wehen Wiesbaden schnell zum Leistungsträger avanciert. In seinen ersten vier Einsätzen gab Aigner die Vorlagen zu vier Toren und hatte seinen Anteil an der Trendwende. Dann aber begann für den 32-Jährigen mit einem Zusammenprall mit Mitspieler Marcel Titsch Rivero im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim (0:0) eine Pechsträhne.

Aigner musste früh vom Platz und fehlte wegen eines Nasenbeinbruchs dann auch in der Startelf beim SV Sandhausen (0:0), wo es letztlich nur zu einem zehnminütigen Kurzeinsatz reichte. Am vergangenen Wochenende gegen den Hamburger SV (1:1) war der ehemalige Münchner Löwe wieder von Anfang an dabei, sah aber nach einer VAR-Entscheidung aufgrund eines Tritts gegen Tim Leibold die rote Karte.

Dieser Platzverweis brachte Aigner nun eine Sperre von drei Spielen ein, womit Trainer Rüdiger Rehm auf dem rechten Flügel wieder umbauen muss. Wie gegen Sandhausen ist Tobias Schwede ein potentieller Nachrücker, der aber links beginnen würde. Maximilian Dittgen würde in diesem Fall die Seite wechseln und rechts starten.

Auch eine Doppelspitze ist nicht ausgeschlossen

Festlegen wollte sich Rehm auf der gestrigen Pressekonferenz aber noch nicht: „Wir haben einige Spieler, die für die Position von Aigner in Frage kommen“, so der SVWW-Coach, der dabei auch an Marvin Ajani und Nicklas Shipnoski denken dürfte.

Rehm schloss indes auch nicht aus, zugunsten einer zweiten Spitze vom zuletzt bewährten 5-4-1 bzw- 3-4-3 abzurücken. Törles Knöll, der gegen den HSV als Joker zum späten Remis traf, wäre dann als Partner des gesetzten Manuel Schäffler ebenso eine Option wie Daniel-Kofi Kyereh, der nach verbüßter Rotsperre wieder zur Verfügung steht.

Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge wäre es allerdings schon eine Überraschung, würde Rehm die Grundordnung von Anfang an ändern. Je nach Spielverlauf ist aber wie in der Partie gegen den HSV eine Umstellung auf eine Viererkette und eine Doppelspitze sicherlich wieder eine mögliche Variante.

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