Wehen Wiesbaden: Guter Start gegen den Lieblingsgast

Rüdiger Rehm fehlt in Hannover gelbgesperrt

Rüdiger Rehm

Kleiner Makel beim Auftaktsieg: Rüdiger Rehm handelte sich die erste Trainer-Gelbsperre im deutschen Fußball ein. © imago images / Hartenfelser

Abgesehen von der vierten Verwarnung für Rüdiger Rehm, die die erste Gelbsperre eines Trainers im deutschen Profifußball zur Folge hat, und der gelb-roten Karte für Sebastian Mrowca ist der Start des SV Wehen Wiesbaden ins Jahr 2020 perfekt verlaufen. Gegen Erzgebirge Aue landete der SVWW dank eines frühen Tores von Paterson Chato in der 14. Minute einen enorm wichtigen 1:0-Sieg, mit dem zumindest vorübergehend der Sprung auf den Relegationsplatz gelungen ist.

Vor allem aber hat Wehen Wiesbaden mit dem in gut 20-mminütiger Unterzahl nach dem Platzverweis von Mrowca über die Zeit geretteten Erfolg den Anschluss an zahlreiche Vereine im Tabellenmittelfeld hergestellt. Selbst Platz zehn ist aktuell nur noch drei Punkte entfernt, wobei einige der vor dem SVWW platzierten Teams aber am 19. Spieltag erst noch im Einsatz sind.

Aue in Wiesbaden nach fünf Spielen noch torlos

Erzgebirge Aue hat sich unterdessen einmal mehr als sehr gern gesehener Gast in Wiesbaden präsentiert. Nach fünf Heimspielen gegen die Sachsen ist die Bilanz des SVWW absolut makellos. Alle fünf bisherigen Partien im eigenen Stadion gegen Aue konnte der SVWW gewinnen und ließ bei insgesamt 9:0-Toren kein einziges Gegentor zu.

Weniger gut sind die Erinnerungen an den nächsten Gegner, Hannover 96. Gegen die Niedersachsen trat der SVWW bisher erst einmal an und kassierte im Hinspiel der laufenden Saison eine klare 0:3-Niederlage. Am Samstag bietet sich in Hannover nun die Chance zur Revanche in einem Duell auf tabellarischer Augenhöhe. Weil 96 nur einen Zähler mehr auf dem Konto hat, könnte der SVWW einen Big-Point landen und an Hannover vorbeiziehen.

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