Wehen Wiesbaden: Neue rechte Seite gegen Sandhausen

Mrowca und Aigner fallen aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 25.05.20 | 07:14

Sebastian Mrowca

Fällt mit einer Knöchelverletzung aus: Sebastian Mrowca. © imago images / Hartenfelser

Auch ohne die gelbgesperrten Stamminnenverteidiger Benedikt Röcker und Sascha Mockenhaupt ließ der SV Wehen Wiesbaden am Freitagabend beim 1. FC Heidenheim (0:1) aus dem Spiel heraus wenig zu. Dass es dennoch eine bittere Niederlage setzte, lag an einem von Tobias Mohr unhaltbar getretenen Freistoß, der den SVWW nun vor dem Heimspiel am Dienstag gegen den SV Sandhausen wieder unter Druck setzt.

Die Partie gegen den SVS bietet indes auch eine große Chance. Denn mit einem Sieg könnte der SVWW an den Kurpfälzern vorbeiziehen und unabhängig von allen anderen Ergebnissen aus eigener Kraft zumindest auf den Relegationsplatz zurückkehren. Bei nur zwei Punkten Rückstand auf Rang 13 ist aber auch ein größerer Sprung möglich.

Wie schon in Heidenheim muss Trainer Rüdiger Rehm seine Mannschaft aber mehrfach umbauen. Dass Röcker und Mockenhaupt trotz der ordentlichen Leistungen ihrer Vertreter Dominik Franke und Jeremias Lorch zurückkehren werden, gilt als sicher.

Mit Kuhn und Knöll gegen Sandhausen?

Die defensive Stammformation kann Rehm aber dennoch nicht aufbieten, da sich Kapitän Sebastian Mrowca in Heidenheim eine noch nicht näher diagnostizierte Knöchelverletzung zuzog, die einen Einsatz nicht zulässt. Zudem fällt auch Stefan Aigner aufgrund der fünften gelben Karte aus, sodass der SVWW gegen Sandhausen mit einer komplett neuer Besetzung auf der rechten Seite starten wird.

Während Marvin Ajani sowohl defensiv als auch offensiv eine Option wäre, könnte der als Stammrechtsverteidiger in die Saison gegangene und dann im November von einer Knieverletzung ausgebremste Moritz Kuhn erstmals seit dem 2:2 in Hannover am 1. Februar wieder von Beginn an auflaufen. Rechts offensiv spricht unterdessen einiges für Törles Knöll, dessen Ausgleichstreffer in Heidenheim aufgrund einer Abseitsstellung von Manuel Schäffler die Anerkennung versagt geblieben war.

Angesichts dessen, dass Ajani in Heidenheim 90 Minuten auf der Bank blieb, wohingegen Kuhn und Knöll jeweils eine knappe halbe Stunde ran durften, scheinen die beiden letztgenannten mit Blick auf Dienstagabend die Nase vorne zu haben.