Würzburger Kickers: Der Anschluss geht verloren

Felix Magath bewahrt die Ruhe

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 07.11.20 | 07:21
Arne Feick

Musste in Heidenheim frühzeitig verletzt vom Platz: Arne Feick. © imago images / Passion2Press

Die Hoffnung der Würzburger Kickers, noch vor der erneuten Länderspielpause den Bock umzustoßen und im siebten Anlauf endlich den ersten Sieg zu landen, hat sich nicht erfüllt. Stattdessen kassierte der Aufsteiger beim ebenfalls nicht gut gestarteten 1. FC Heidenheim eine deutliche 1:4-Niederlage und hat damit für den Moment den Anschluss ans Tabellenmittelfeld schon verloren.

Nach der vierten Pleite am Stück sind es bereits vor Abschluss des Spieltages sechs Punkte Rückstand ans rettende Ufer, die noch weiter anwachsen könnten. Felix Magath, als Head of FLYERALARM Global Soccer hinter den Kulissen der entscheidende Mann bei den Kickers, haderte wie auch Trainer Marco Antwerpen auf der vereinseigenen Webseite mit Schiedsrichter Robert Kampka.

„ Wir werden selbstverständlich in Ruhe weiterarbeiten. ”
Felix Magath

„Man hat nicht das Gefühl, dass wir in dieser Liga willkommen geheißen werden. Trotzdem fehlt uns auch oftmals die Cleverness. Aber das ist der Preis, den wir als Aufsteiger zahlen müssen“, so Magath, der die Schuld für das bisher schwache Abschneiden damit aber keineswegs nur bei den Unparteiischen sieht. Und noch hat der erfahrene Trainer weder aufgegeben noch das Zutrauen in den ohnehin erst nach dem zweiten Spieltag installierten Trainer Marco Antwerpen verloren: „Wir wussten, dass es keine leichte Aufgabe wird, in dieser Liga zu bestehen. Deshalb werden wir selbstverständlich in Ruhe weiterarbeiten.“

Nach der Länderspielpause gegen Hannover

Auch Antwerpen, der vor allem beim Stand von 0:2 bei einem Foul an Saliou Sané einen klaren Elfmeter für die Kickers sah, will nach einer „ordentlichen Auswärtspartie“ nicht panisch werden: „Wir werden in der Länderspielpause hart arbeiten und in den zwei Wochen weiter an den Automatismen arbeiten.“

Danach wartet mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 keine einfache Aufgabe, nach der die Kickers aber besser nicht erneut mit leeren Händen dastehen sollten, soll das Ziel Klassenerhalt nicht frühzeitig zur Utopie werden.