Würzburger Kickers verfolgen Stadion-Pläne unbeirrt weiter

Jahn Regensburg als Vorbild

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 19.01.2021 | 11:50
Würzburger Kickers Stadion

Die Flyeralarm Arena fasst derzeit 13.090 Plätze. ©Imago images/Steffen Kuttner

Die Lage ist weiterhin bedrohlich bei den Würzburger Kickers. Neun Punkte aus 16 Partien bedeuten den letzten Tabellenplatz, Befreiungsschläge gegen die Hauptkonkurrenten St. Pauli und Braunschweig verpasste der FWK zuletzt. Nichtsdestotrotz: Auch wenn die sportliche Situation kurzfristig keine Besserung verspricht, die Verantwortlichen wollen den Verein fit für die Zukunft machen – mit einem neuen Stadion.

„Uns geht es vor allem langfristig darum, wettbewerbsfähig zu sein – unabhängig von aktuellen Erfolgen oder Misserfolgen“, so der FWK-Vorstandsvorsitzende Daniel Sauer gegenüber BR24. Einen Zweitligisten haben die Kickers als Vorbild ausgemacht: „Der Jahn hat sein Stadion als Regionalligist eingeweiht und ist mittlerweile etabliert in der zweiten Liga.“

Einiges zu tun

Eine moderne Arena also soll das Zugpferd sein, mit dem sich die Würzburger Kickers langfristig im Profifußball einen Namen machen wollen. Die Bagger werden allerdings wohl so schnell nicht anrollen – vielmehr gibt es reichlich Kontroversen um den Würzburger Stadionbau.

Standortfrage, Finanzierung, Grundwasser-Gutachten, Klagen wegen Lärmbelästigung am aktuellen Standort – diese Debatten aufzulösen dürfte mindestens so viel Engagement erfordern, wie aktuell auf dem Rasen verlangt wird, um den Abstieg abzuwenden.