1.FC Kaiserslautern: Das wurde aus den Abgängen

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Montag, 12.09.16 | 18:26
Ruben Jenssen vom FC Groningen

Stammspieler ohne Fortuna. Ruben Jenssen holte mit dem FC Groningen erst einen Punkt. ©Imago

Insgesamt 15 Spieler haben den 1. FC Kaiserslautern im Sommer verlassen, doch nicht alle haben sich auch sportlich verbessert. Wir zeigen Euch, wie es um die FCK-Abgänge bisher steht.

Marius Müller: Seinen Stammplatz in Kaiserslautern tauschte das Eigengewächs gegen die Perspektive Bundesliga. Bei Aufsteiger RB Leipzig hat Müller indes einen schweren Stand. Die Nummer eins ist für ihn in weiter Ferne. In zwei von drei Pflichtspielen schaffte er es nicht einmal in den Kader.

Jon Dadi Bödvarsson: Für geschätzte 3 Millionen Euro ließen die Pfälzer den Isländer auf die Insel ziehen. In der zweiten englischen Liga ist der EM-Teilnehmer bei den Wolverhampton Wolves eine feste Größe, stand in fünf von sechs Saisonspielen in der Startelf und erzielte zwei Tore.

Chris Löwe: Der Ex-Kapitän liegt mit dem englischen Zweitligisten Huddersfield Town auf Aufstiegskurs. Nach sechs Spielen, in denen Löwe immer in der Startelf stand und einmal traf, grüßt das Team mit 16 Punkten von der Tabellenspitze.

Jean Zimmer: Blieb der 2. Bundesliga unfreiwillig erhalten, nachdem er in Stuttgart bereits vor dem Abstieg zusagte. Bei den Schwaben ist er gesetzt, konnte wie das gesamte Team aber noch nicht richtig überzeugen.

Sascha Mockenhaupt: Der Innenverteidiger wechselte in den hohen Norden. Beim norwegischen Erstligisten Bodö/Glimt hat sich Mochenhaupt direkt einen Stammplatz erobert und zwei von zwei möglichen Partien über 90 Minuten absolviert.

Ruben Jenssen: Der norwegische Publikumsliebling wechselte zum FC Groningen, wo er in drei von vier Partien zur Startelf gehörte. Erfolgreich läuft es für Jenssen indes nicht, denn Groningen konnte bisher erst einen Punkt holen.

Antonio Colak: Die Leihgabe aus Hoffenheim wurde direkt weiter nach Darmstadt verliehen. Nach drei Treffern im Pokal gegen den Bremer SV hat es für die Bundesliga noch nicht gereicht, in beiden Partien musste Colak über 90 Minuten auf der Bank schmoren.

Markus Karl: Der defensive Mittelfeldspieler schloss sich dem SV Sandhausen an, mit dem er bislang nur einen Punkt aus drei Spielen holen konnte. Karl stand dabei jeweils in der Startelf und trug sich beim 2:2 gegen Düsseldorf am ersten Spieltag in die Torschützenliste ein.

Manfred Osei Kwadwo: Der 21-jährige Ghanaer wurde in die 3. Liga zur SG Sonnenhof/Großaspach verliehen. Nach ein kurzer Eingewöhnungszeit stand Kwadwo in den letzten drei Partien in der ersten Elf und trug dazu bei, dass Großaspach diese Spiele jeweils gewann. Seine persönliche Ausbeute ist mir einer Vorlage jedoch noch ausbaufähig.

Maurice Deville: Auch der Luxemburger wurde in die 3. Liga verliehen. Bei Absteiger FSV Frankfurt hat es Deville aber schwer, brachte es nur auf drei Einwechslungen, erzielte aber immerhin ein Tor.

Mateusz Klich: Der Pole feiert erst am Sonntag sein Debüt bei Twente Enschede.

Andre Fomitschow: Auch den Linksfuß zog es in die Eredivisie, wo er beim NEC Nijmegen vor seiner Premiere steht.

Marcus Piossek: Feierte mit zwei Vorlagen im Westfalenpokal (8:1 gegen Steinhagen) für Paderborn einen guten Einstand und soll am Sonntag erstmals in Liga drei für die Ostwestfalen gegen den Ball treten.

Zlatan Almerovic: Der Torhüter hat nach seiner Vertragsauflösung noch keinen neuen Verein gefunden.

Michael Schulze: Löste sein Arbeitspapier ebenso wie Almerovic auf und ist auf der Suche nach einem neuen Klub.