1. FC Kaiserslautern: Dittgen im Anflug?

Wohl keine guten Karten bei Leon Guwara

Maximilian Dittgen von Großaspach

Auf dem Weg in Liga zwei. Maximilian Dittgen soll zum FCK kommen. ©Imago

Mit dem Spiel beim FC St. Pauli endet am heutigen Sonntag eine Saison, die sicher nicht als eine gute in die Geschichtsbücher des 1. FC Kaiserslautern eingehen wird. Der Abschluss mit zuletzt sechs ungeschlagenen Spielen am Stück stimmt aber zumindest etwas versöhnlich und macht Hoffnung, dass im Kader doch mehr Potential steckt als über weite Strecken des letzten Jahres zu sehen war.

Obwohl es auf St. Pauli noch vor allem im Hinblick auf die TV-Tabelle wichtige Punkte geht, richtet sich schon seit der Vorstellung des neuen Sportdirektor Uwe Stöver vergangene Woche der Blick verstärkt auf die Planungen für die neue Saison, in der mit Jean Zimmer (VfB Stuttgart) und Chris Löwe (Huddersfield Town) zwei abwandernde Leistungsträger ebenso nicht mehr zur Verfügung stehen wie Markus Karl, André Fomitschow und Antonio Colak, deren Verträge enden.

Dittgen-Wechsel am Montag offiziell?

Neben Angreifer Osayamen Osawe (Hallescher FC) werden sicherlich noch einige neue Spieler in der Pfalz aufschlagen. Dass dazu Linksverteidiger Leon Guwara vom SV Werder Bremen gehören wird, ist seit dem gestrigen Samstag nicht wahrscheinlicher geworden. Denn durch den Klassenerhalt der beiden Werder-Teams kann Guwara weiterhin in der 3. Liga Spielpraxis sammeln und bei entsprechender Entwicklung in die Bundesliga hineinschnuppern.

Dafür scheint der FCK beste Karten bei U-20-Nationalspieler Max Dittgen von der SG Sonnenhof Großaspach zu haben. Großaspachs Sportdirektor Joannis Koukoutrigas wollte die die kursierenden Gerüchte über einen Wechsel des Offensivspielers am Wochenende noch nicht kommentieren, kündigte gegenüber der „Backnanger Kreiszeitung“ aber für Montag Informationen in dieser Personalie an.

Ein Dementi dürfte es dann eher nicht geben, sodass man sich beim FCK wohl schon auf den zweiten Neuzugang freuen kann, der bei einem bis 2017 laufenden Vertrag allerdings Ablöse kostet.