1. FC Kaiserslautern: Rote Teufel noch zu retten?

Urs Fischer ein weiterer Trainerkandidat?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 26.09.17 | 14:12
Daniel Halfar

Neue Impulse dringend nötig: FCK-Kapitän Daniel Halfar und Co. © Imago

Es war vor dem gestrigen Gastspiel beim 1. FC Union Berlin zumindest die Hoffnung auf einen positiven Effekt des Trainerwechsels vorhanden, doch auch mit dem Interimsduo Manfred Paula und Alexander Bugera auf der Bank kassierte der 1. FC Kaiserslautern eine Niederlage, die mit 0:5 auch noch deftig ausfiel – und die erschreckenderweise auch in dieser Höhe völlig verdient war.

Insbesondere vor der Pause, als Marius Müller mit einem gehaltenen Elfmeter noch Schlimmeres verhinderte, präsentierten sich die Roten Teufel nicht zweitligatauglich. Nach dem Seitenwechsel trat der FCK zwar kompakter auf, doch war der etwas ausgeglichenere Spielverlauf sicherlich auch dem geschuldet, dass es Union Berlin mit der klaren Führung im Rücken ruhiger angehen ließ.

Offenbar schon Kontakte zu Urs Fischer

Die Sorgenfalten rund um den Betzenberg sind am Montagabend sicherlich nochmal tiefer geworden als ohnehin schon und es stellt sich die Frage, ob der FCK noch zu retten ist. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz fünf Punkte, was vor dem Kellerduell am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth für enormen Druck sorgt.

Ob dann schon ein neuer Trainer Einfluss nehmen wird, ist offen. Allerdings spricht wenig dafür, mit Paula und Bugera in eine weitere Partie zu gehen, wie es im Falle eines positiven Auftritts in Berlin wegen der kurzen Pause zwischen beiden Spielen wahrscheinlich gewesen wäre.

Neben den bereits gehandelten Kandidaten wie vor allem Ciriaco Sforza ist seit gestern ein weiterer Name im Gespräch. Wie das Schweizer Boulevard-Blatt Blick berichtet, soll der FCK Kontakt zu Urs Fischer aufgenommen haben, der den FC Basel im Sommer trotz des Double-Gewinns verlassen musste und sofort einsteigen könnte.

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