1. FC Kaiserslautern: Was will Daniel Halfar?

Kapitän hält sich bedeckt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 14.08.20 | 08:00
Daniel Halfar

Unklare Zukunft trotz Vertrages bis 2018: Daniel Halfar © Imago

Mit der Verpflichtung von Marcel Correia, der ablösefrei von Eintracht Braunschweig in die Pfalz zurückkehrt, ist der 1. FC Kaiserslautern bei seinen Personalplanungen für die neue Saison wieder einen großen Schritt weitergekommen. Komplett ist der Kader der Roten Teufel aber damit noch lange nicht.

Insbesondere im Angriff wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit noch etwas tun, während für das zentrale Mittelfeld weiterhin über ein Interesse an Mads Albaek vom IFK Göteborg spekuliert wird. Sollte der 27 Jahre alte Däne kommen, würde es in der Zentrale ziemlich eng. Mit Gino Fechner wurde bereits ein Sechser verpflichtet und mit Baris Atik ein Mann für die Zehner-Position.

Planungen aktuell mit Halfar

Möglich, dass für Kapitän Daniel Halfar dann gar kein Platz in der Anfangsformation mehr bliebe. Der 29-Jährige, der noch bis 2018 unter Vertrag steht, hat in den zwei Jahren seit seiner vom 1. FC Köln die Erwartungen nur sehr bedingt erfüllen können und wird im Umfeld nicht zuletzt wegen seiner mangelnden Torgefahr alles andere als unkritisch gesehen.

Seit einigen Tagen gibt es nun Spekulationen, Halfar könnte den FCK vorzeitig verlassen und zu Arminia Bielefeld zurückkehren. Für die Ostwestfalen spielte Halfar bereits von 2007 bis 2010 und hat vor allem auch deshalb eine besondere Beziehung zu Bielefeld, weil seine Frau von dort stammt.

„ Im Moment ist es keine Option, Daniel Halfar abzugeben. ”
Boris Notzon

Der aktuell als Kaderplaner tätige Chefscout Boris Notzon betonte nun allerdings in der Rheinpfalz, dass man mit Halfar die Zukunft plane: „Daniel Halfar ist unser Kapitän. Norbert Meier plant mit ihm. Es gibt keine Intentionen bei uns, Daniel abzugeben. Aus sportlichen Gesichtspunkten wollen wir Daniel halten“, so Notzon, der indes auch kein kategorisches Nein zu einem Wechsel erteilt: „Im Moment ist es keine Option, Daniel Halfar abzugeben. Bielefeld müsste uns ein klares Interesse signalisieren, damit wir uns damit beschäftigen.“

Halfar selbst hat sich zu den Gerüchten bislang nicht geäußert und es ist offen, wo der exzellente Techniker seine Zukunft sieht. Auszuschließen ist es aber nicht, dass es den kleinen Spielmacher doch noch einmal weg aus der Pfalz zieht.

Wo landet Kaiserslautern 2018? Jetzt wetten!