1. FC Nürnberg: Alois Schwartz nach Testspielpleite sauer

1:2-Niederlage gegen Jahn Regensburg

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 11.09.20 | 09:13
Guido Burgstaller

Mehr als Guido Burgstallers Anschlusstreffer gelang dem Club gegen Regensburg nicht © Imago

Während die bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag vorgestellten Zahlen nach wie vor alles andere als rosig klingen, hat sich die Stimmung beim 1. FC Nürnberg nach den jüngsten beiden Siegen in Bielefeld und gegen Union Berlin zumindest in sportlicher Hinsicht spürbar aufgehellt.

Am gestrigen Freitag gab es nun allerdings im Test gegen den SSV Jahn Regensburg wieder einem Dämpfer, der einen verärgerten Trainer Alois Schwartz zurückließ. Schon nach 26 Minuten lag der Club gegen den Drittliga-Aufsteiger nach Toren von Jann George und Marc Lais mit 0:2 zurück.

Beide Treffer fielen nach Standardsituationen und hätten angesichts weiterer Chancen für die Oberpfälzer nicht die einzigen bleiben müssen. Die mit vielen jungen Spielern besetzte Nürnberger Startelf haderte derweil auf der Gegenseite wegen des ausgebliebenen Elfmeterpfiffs nach einem Foul an Jakub Sylvestr, agierte aber sehr harmlos und unentschlossen.

Burgstaller trifft zum Endstand

Nach dem Seitenwechsel und der Einwechslung einiger Stammkräft wie Kevin Möhwald, Tim Matavz und Guido Burgstaller legte der Club spürbar zu und übernahm das Kommando, allerdings lange Zeit ohne richtig gefährlich zu werden. Erst drei Minuten vor dem Ende gelang Burgstaller auf Vorlage von Matavz noch der Treffer zum 1:2-Endstand.

„ Wenn ich zweite Liga spielen will, muss ich mich anders präsentieren. ”
Alois Schwartz

Trainer Schwartz zeigte sich unabhängig von diesem Treffer mit den zweiten Minuten einigermaßen einverstanden, fand gegenüber nordbayern.de bezüglich der ersten Hälfte aber auch klar Worte:„Wenn ich zweite Liga spielen will, muss ich mich anders präsentieren. Ich kann mir nicht erklären, warum die Leistung so gezeigt wurde“, so Schwartz, der vor allem die bisher im zweiten Glied stehenden Akteure kritisierte: „Viele Spieler heben immer den Finger und wollen zur ersten Elf dazu gehören, wenn sie sich dann aber so präsentieren, bin ich davon nicht angetan“.

So spielte der Club:

Rakovsky – Kammerbauer, Löwen (46. Möhwald), Bulthuis, Evseev (46. Lippert) – Gislason (46. Hercher), Petrak, Kempe, Parker (46. Knezevic) – Sylvestr (46. Matavz), Teuchert (46. Burgstaller)