1. FC Nürnberg: Gespräche mit Peniel Mlapa bestätigt – Dynamo Dresden lässt Robert Koch nicht ziehen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 18.07.14 | 06:43

Der 1. FC Nürnberg arbeitet in diesen Tagen mit Hochdruck daran, den Kader für die in gut zwei Wochen mit dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue beginnende Zweitliga-Saison zu optimieren. Dabei denkt der Club noch an zwei Neuzugänge für die Offensive, deren Namen auch schon bekannt sind.

Sowohl bei Angreifer Peniel Mlapa als auch bei Offensiv-Allrounder Robert Koch kann aber noch kein Abschluss vermeldet werden. Der 23 Jahre alte Mlapa, der in den letzten Tagen auch mit dem 1. FC Union Berlin und dem TSV 1860 München in Verbindung gebracht wurde, weilte am gestrigen Donnerstag bereits in Nürnberg und sprach mit den Club-Verantwortlichen über eine Zusammenarbeit. FCN-Sportvorstand Martin Bader bestätigte das Treffen, äußerte sich in „Bild“ ansonsten aber sehr zurückhaltend: „Ich kann bestätigen, dass es ein Gespräch gegeben hat. Gesprächsinhalte kommentiere ich aber grundsätzlich nicht. Wir führen Gespräche mit vielen Spielern. Und nicht immer führen die Gespräche gleich zu einem Abschluss.“

Dennoch stehen die Chancen wohl gut, den einstigen U21-Nationalstürmer für eine im Raum stehende Ablöse von einer Million Euro von Borussia Mönchengladbach loseisen zu können, zumal Union Berlin aus finanziellen Gründen schon von der Verpflichtung des bei Gladbach perspekivlosen Mlapa Abstand genommen haben soll. Knackpunkt könnte noch das Gehalt Mlapas sein, der im Vergleich zu seinem kolportierten Gladbacher Salär von 1,5 Millionen Euro pro Jahr wohl deutlich Abstriche hinnehmen müsste.

Während bei Mlapa eine Einigung bevorzustehen scheint, stellt sich bei Koch Dynamo Dresden quer. „Wir haben ein seriöses Angebot aus Nürnberg. Haben aber entschieden, dass Robert im Moment für uns unverzichtbar ist“, erklärte Dresdens Sportchef Ralf Minge in „Bild“ den Stand der Dinge. Meldungen, dass der 28-Jährige Dresden nach dem Abstieg in die dritte Liga per Ausstiegsklausel verlassen kann, dürften daher nicht zutreffen. Weil Dynamo es sich aber kaum leisten kann, Koch in einem Jahr mit Vertragsende ablösefrei zu verlieren, scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen.