1. FC Nürnberg: Guido Burgstaller und Niclas Füllkrug im Fokus des Hamburger SV?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.20 | 07:57

Beide Rivalen in Schlagdistanz

Lange durfte der 1. FC Nürnberg am gestrigen Montag auf Punktverluste des SC Freiburg hoffen, doch weil die Badener letztlich im Derby gegen den Karlsruher SC ausgerechnet durch den ehemaligen Club-Profi Mike Frantz doch noch zum 1:0-Sieg trafen, ist der FCN trotz des eigenen 3:1-Sieges im Spitzenspiel gegen RB Leipzig erst einmal wieder auf Platz drei abgerutscht.

Niclas Füllkrug beim Torschuss

Nicht zu halten? Niclas Füllkrug ist nach seinen vielen Toren in den Fokus größerer Klubs geraten. ©Imago

Allerdings befinden sich nun mit Freiburg und Leipzig gleich beide Rivalen im Dreikampf um die beiden direkten Aufstiegsplätze mit drei Punkten Abstand in Schlagdistanz. Setzt der Club seinen Lauf fort und punktet an den letzten sieben Spieltagen nahezu optimal, scheint die Relegation durchaus vermeidbar.

Bremen mit Option auf Füllkrug

Große Hoffnungsträger sind im Endspurt natürlich Guido Burgstaller und Niclas Füllkrug, die mit elf und neun Toren beiden besten Torschützen der Franken. Auch gegen Leipzig waren beide nach dem Ausgleich durch Ondrej Petrak, der mit einer guten Leistung den bitteren Ausfall von Patrick Erras (Kreuzbandriss) kompensierte, erfolgreich und trafen zum wichtigen Dreier.

Die Leistungen der beiden bleiben freilich auch andernorts nicht unbeobachtet. So bringt „Bild“ das Nürnberger Offensivduo beim Hamburger SV ins Gespräch, der angesichts einer angespannten Finanzlage mit Blick auf die neue Saison vor allem in der 2. Bundesliga nach Verstärkungen fahndet.

Allerdings besitzen Füllkrug und Burgstaller Verträge bis 2017, die der Club im Aufstiegsfall sicher versuchen würde zu verlängern. Im Falle von Füllkrug bleibt dabei aber noch abzuwarten, wie der SV Werder Bremen plant, besitzt der Ex-Klub des 23 Jahre alten Angreifers doch eine Rückkaufoption, die sich dem Vernehmen nach im Bereich von drei Millionen Euro bewegen soll.

Weil aktuell aber weder der Club noch Werder und der HSV sicher wissen, in welcher Liga in der kommenden Saison gekickt wird, dürfte das Thema erst einmal ohnehin nicht aktuell werden. Nicht unwahrscheinlich aber, dass nach Saisonende etwas passiert – weder eine Verlängerung, noch, insbesondere bei Nicht-Aufstieg, ein Wechsel der beiden Torjäger kann aktuell ausgeschlossen werden.

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