1. FC Nürnberg: Hecking neuer Sportvorstand

Ex-Trainer kehrt zurück

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 27.07.2020 | 11:21
Dieter Hecking als Trainer in Gladbach.

Dieter Hecking kehrt nach acht Jahren zum 1. FC Nürnberg zurück.

Der 1. FC Nürnberg und Dieter Hecking sind sich einig: Der frühere Trainer des Club wird zukünftig als Sportvorstand tätig. Am Valznerweiher unterzeichnet der 55-Jährige einen Vertrag bis 2023.

„Ich werde all meine Erfahrungen, die ich in 30 Jahren Bundesliga als Spieler und Trainer gesammelt habe, hier einbringen und künftig voranmarschieren, damit der Club wieder bessere Zeiten erlebt. Eines ist klar: wir haben viel Arbeit vor uns – und was wir jetzt brauchen, ist Aufbruchstimmung. Ich hoffe, dass alle mitziehen“, so Hecking.

Viel Arbeit wartet

In Nürnberg tritt Hecking in die Fußstapfen von Robert Palikuca, der nach einer enttäuschenden Saison und dem erst in der Relegation erreichten Klassenerhalt gehen musste. Zum Kandidatenkreis beim FCN gehörte auch Benjamin Schmedes, von dem sich die Franken allerdings eine Absage einhandelten.

In Nürnberg wird Hecking gleich an zwei Fronten gefragt sein. Zum Einen muss der Kader für die kommende Spielzeit geplant werden, zum Anderen ist auch der Trainerstuhl noch vakant. Im Saisonendspurt stellte sein Vorgänger Jens Keller frei, Michael Wiesinger übernahm nur interimsweise und soll wieder auf seinen Posten als NLZ-Leiter zurückkehren.

20 Jahre Trainer

Interessant wird es werden, wie sich Hecking in dieser neuen Rolle schlägt. Zuletzt trainierte er den Ligarivalen HSV, dort wurde sein Vertrag nach dem Verpassen des Aufstiegs nicht verlängert. Rund 20 Jahre Trainererfahrung kann er vorweisen, mit der Aufgabe in Nürnberg übernimmt er nun Verantwortung für ein neues Themengebiet.

„Am Ende sind wir überzeugt, die bestmögliche Wahl getroffen zu haben. Dieter Hecking verfügt über ein riesiges Netzwerk im Fußball, ist ein akribischer Arbeiter und kennt das Innenleben des Club“, ist Aufsichtsratschef Thomas Grethlein überzeugt, dass der neue Sportvorstand dieser Aufgabe gewachsen ist.