1. FC Nürnberg: Kaum Handlungsspielraum im Sommer?

26 Profis ab 1. Juli unter Vertrag

Sebastian Kerk

Einer von sieben Spielern mit auslaufendem Vertrag: Sebastian Kerk. © imago images / Zink

Wie bei nahezu allen Profivereinen sind die Planungen für die neue Saison inmitten der Corona-Krise auch beim 1. FC Nürnberg auf Eis gelegt. Den Verantwortlichen sind im Moment angesichts unklarer Budgets die Hände gebunden, während den Spielern nichts anderes übrig bleibt als auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu hoffen.

Denn für den einen oder anderen Akteur geht es auch noch darum, sich für die neue Saison zu empfehlen – sei es für eine Zukunft beim Club oder für einen neuen Arbeitgeber. Wirklich Sorgen allerdings muss sich kaum ein FCN-Profi machen. Nur Felix Dornebusch, Patrick Erras, Sebastian Kerk und Mikael Ishak stehen aufgrund ihrer auslaufenden Verträge nach dem 30. Juni vor einer ungewissen Zukunft.

26 Profis mit Verträgen für die neue Saison

Eigengewächs Erras sollte eigentlich zu einer Vertragsverlängerung bewegt werden, doch ob der 1. FC Nürnberg in der momentan schwierigen Situation an dieser Planung festhält, bleibt abzuwarten. Auch beim im Spätherbst als Nothelfer verpflichteten Torwart Dornebusch ist eine weitere Zusammenarbeit nicht sicher. Bei Kerk und Ishak stehen die Zeichen derweil auf Abschied. Die Leihspieler Konstantinos Mavropanos, Michael Frey und Philip Heise würde der Club derweil wohl gerne halten, was freilich an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen scheitern könnte. Bei Mavropanos sind die Chancen auf einen Verbleib ohnehin quasi nicht vorhanden.

Unterdessen kehren mit Ondrej Petrak (Dynamo Dresden), Simon Rhein (Würzburger Kickers), Törles Knöll (Wehen Wiesbaden), Kevin Goden (Eintracht Braunschweig) und Dominik Steczyk (Piast Gliwice) bis zu fünf Leihspieler zurück.

Nach jetzigem Stand stehen beim FCN somit ab dem 1. Juli bereits 26 Akteure unter Vertrag. Handlungsspielraum für Neuzugänge besteht daher sicher nicht mehr in größerem Umfang. Es sei denn, mehrere Spieler mit laufenden Verträgen verlassen den Verein. In der allgemeinen Erwartung, dass sich der Transfermarkt nach der Corona-Krise verändert darstellen wird, kann indes nicht zwingend mit Abnehmern für nicht mehr benötigte Profis gerechnet werden. Und abgesehen von Robin Hack wecken momentan kaum Club-Spieler bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten.