1. FC Nürnberg: Knüpft Sebastian Kerk an den Sommer 2017 an?

Offensivmann mit vier Vorlagen in seinen letzten drei Zweitliga-Spielen

Sebastian Kerk im Testspiel gegen Saalfelden.

War am Ende der vergangenen Bundesliga-Saison Stammspieler: Sebastian Kerk. ©imago images/Zink

Den 3:0-Testspielsieg des 1. FC Nürnberg am Mittwoch gegen den SK Bischofshofen durfte Sebastian Kerk gemeinsam mit den übrigen, tags zuvor beim 2:0 gegen den FC Pinzgau eingesetzten Kollegen als Zuschauer verfolgen – im Wissen, mit einem ordentlichen Auftritt samt Führungstreffer gegen den österreichischen Drittligisten eine gute Visitenkarte im Kampf um die Stammplätze abgegeben zu haben.

Während Neuzugang Robin Hack als Linksaußen auflief, agierte Kerk auf der eher ungewohnten rechten Seite und ist dort durchaus auch zum Saisonstart in zwei Wochen bei Dynamo Dresden vorstellbar. Ein zwischenzeitlich möglich erscheinender Einsatz als Linksverteidiger dürfte sich hingegen nach der Verpflichtung von Tim Handwerker eher erledigt haben. Unabhängig von der Position würde der 25-Jährige natürlich liebend gerne einen Start wie in die Aufstiegssaison 2017/18 hinlegen.

Ein Achillessehnenriss stoppt den Lauf

Damals siegte der Club zum Auftakt mit 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern und zu allen drei Treffern gab Kerk die Vorarbeit. Anschließend gelang ein 1:0-Sieg bei Jahn Regensburg und beim folgenden 2:2 gegen den 1. FC Union Berlin verbuchte Kerk im dritten Spiel den vierten Assist, ehe die Saison für den Blondschopf aufgrund eines Achillessehnenrisses bereits sehr frühzeitig beendet war.

Über ein Jahr später im Oktober 2018 feierte Kerk dann in der Bundesliga sein Comeback und kam in der Folge immerhin noch auf 21 Einsätze. Immerhin 17-mal stand der frühere Freiburger in der Anfangsformation und war insbesondere im Endspurt unter Trainer Boris Schommers eine feste Größe. Daran will Kerk nun anknüpfen und dürfte sicher auch den Start im Sommer 2017 im Hinterkopf haben, wenn in Dresden der erste Anpfiff erfolgt.