1. FC Nürnberg: Mehrere Rückkehrer als Hoffnungsträger

Asger Sörensen und mehrere Offensivkräfte arbeiten am Comeback

Mikael Ishak

Zuletzt wegen Achillessehnenbeschwerden nicht im Kader: Mikael Ishak. © imago images / Zink

Auch wenn sich vier ungeschlagene Spiele in Folge nicht schlecht anhören, kann der 1. FC Nürnberg mit der Ausbeute von sechs Punkten aus diesen vier Begegnungen ebenso wenig zufrieden sein wie mit Platz zwölf nach sieben Spieltagen. Noch kann mit einer positiven Serie zwar recht schnell der Anschluss an die sechs Punkte entfernten Aufstiegsränge hergestellt werden, doch die jüngste Vorstellung gegen den Karlsruher SC (1:1) bereitet Sorgen.

Defensiv wie offensiv konnte der Club gegen den Aufsteiger nicht überzeugen und muss aufpassen, die noch vorhandene Geduld im Umfeld und das Vertrauen der Fans nicht überzustrapazieren. Schon vor der zweiten Länderspielpause sollte bei Hannover 96 und gegen den FC St. Pauli, deren Tendenz zuletzt allerdings jeweils nach oben zeigte, ordentlich gepunktet werden.

Gegen den KSC kein Offensivspieler auf der Bank

Hoffnung auf einen besseren Auftritt und auf mehr Ertrag macht dabei auch die mögliche Rückkehr von mehreren potentiellen Leistungsträgern. So könnte Asger Sörensen der Defensive nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder mehr Halt geben. Ohne den Dänen kassierte der FCN in zwei Spielen vier Gegentore – allerdings waren es zuvor auch mit Sörensen in fünf Partien neun Gegentreffer.

Nichtsdestotrotz wäre Sörensen, sofern mit einem Einsatz kein Risiko mehr verbunden ist, wohl in der Startelf zu erwarten. Das wird bei Iuri Medeiros, Felix Lohkemper und Mikael Ishak eher nicht der Fall sein, wobei es schon hilfreich wäre, würde es in Abwesenheit der sicher noch fehlenden Adam Zrelak und Fabian Schleusener wenigstens einer der drei Offensivspieler ins Aufgebot schaffen.

Denn ein Problem gegen den KSC war sicherlich auch, dass Trainer Damir Canadi mangels gelerntem Offensivspieler auf der Bank nicht für neue Impulse sorgen konnte. Zumindest bei Iuri Medeiros (nach Muskelfaserriss), Lohkemper (nach Knieproblemen) und Ishak (nach Achillessehnenbeschwerden) besteht nach jetzigem Stand aber nun die Hoffnung auf ein Comeback am Montag in Hannover.

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