1. FC Nürnberg: Mike Frantz liebäugelt mit dem SC Freiburg – Tomas Pekhart soll bleiben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 05.06.14 | 09:03

Knappe vier Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga wird der 1. FC Nürnberg am heutigen Donnerstag aller Voraussicht nach seinen neuen Trainer präsentieren, der die Mission Wiederaufstieg angehen soll. Nachdem die Einigung bereits am Dienstagabend durchgesickert war, wird der zuletzt für die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg zuständige Valerien Ismael heute einen Vertrag über zwei Jahre unterschreiben.

Ismael, der eine Ablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich kosten soll, bringt den bisherigen Co-Trainer des Hamburger SV, Roger Stilz, als Assistenten mit und wird auch mit Club-Legende Marek Mintal zusammenarbeiten.

Oberste Aufgabe von Ismael ist es in den kommenden Tagen zusammen mit Manager Martin Bader und dem Sportlichen Leiter Wolfgang Wolf einen zweitligatauglichen Kader zu basteln, was nach zahlreichen Abgängen von Leistungsträgern indes nicht einfach wird. Auch deshalb, weil nach Josip Drmic (Bayer Leverkusen), Jose Campana (Crystal Palace, war ausgeliehen), Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), Per Nilsson (FC Kopenhagen), Markus Feulner (FC Augsburg), Timothy Chandler, Makoto Hasebe (beide Eintracht Frankfurt) und Adam Hlousek (VfB Stuttgart) noch weitere Abgänge im Bereich des Möglichen sind. So ist ein Verbleib des von der halben Bundesliga gejagten Daniel Ginczek sowie von Hiroshi Kiyotake wenig wahrscheinlich und Publikumslieblig Mike Frantz, der enttäuscht über das ausgebliebene Angebot zur vorzeitigen Verlängerung über 2015 hinaus sein soll, liebäugelt nach Informationen des „Kicker“ mit einem Wechsel zum SC Freiburg.

Wegen der vielen Abgänge hat der Club derweil laut „Kicker“ in der Personalie Tomas Pekhart offenbar umgedacht. Der 24 Jahre alte Tscheche, der in der abgelaufenen Saison bei 23 Einsätzen meist nur als Joker benötigt wurde und lediglich auf einen Treffer sowie eine Vorlage kam, soll nun doch bleiben. Mit Pekhart und dem von Erzgebirge Aue verpflichteten Jakub Sylvestr stünden dann immerhin zwei Angreifer von gehobenem Zweitliga-Format im Kader, der aber sicherlich in der Offensive noch verstärkt würde.