1. FC Nürnberg: Ruben Pinto als letztes Puzzlestück?

Portugiesischer Sechser offenbar ein heißes Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 11.09.20 | 09:13
Robert Palikuca beim 1. FC Nürnberg

Schließt weitere Bewegung im Kader bis Transferschluss nicht aus: Robert Palikuca. © imago images / Zink

Bevor es am Donnerstag nächster Woche wieder Ernst wird und der mit 2:0-Sieg über Dynamo Dresden im letzten Spiel vor der Winterpause zumindest vorsichtig positive Trend im schweren Auswärtsspiel beim Hamburger SV fortgesetzt werden soll, bestreitet der 1. FC Nürnberg am morgigen Dienstag noch einen Test gegen ZSKA Sofia.

Die Partie gegen den bulgarischen Rekordmeister wird Trainer Jens Keller zum einen sicherlich dazu nutzen, um an den Automatismen zu arbeiten und weitere Erkenntnisse bezüglich seiner A-Elf zu gewinnen. Zum anderen sollen die Nürnberger Verantwortlichen aber auch einen genauen Blick auf den Gegner haben, der offenbar mit einem potentiellen Neuzugang der Franken antritt.

Palikuca hält weitere Wechsel für möglich

Nach Informationen der Bild besitzt der FCN großes Interesse an Sofias Ruben Pinto, der als defensiver Mittelfeldspieler auch durchaus ins Raster passen würde. Der 27 Jahre alte Portugiese, der bei Benfica Lissabon ausgebildet wurde, kam 2016 über Belenenses Lissabon nach Bulgarien und steht seitdem in Diensten von ZSKA Sofia. Nun aber läuft der Vertrag des früheren portugiesischen Junioren-Nationalspielers im Juni aus, worin die Chance für Nürnberg auf eine vergleichsweise günstige Verpflichtung liegen könnte.

Konkret zu Ruben Pinto hat sich kein Club-Verantwortlicher geäußert. Robert Palikuca deutete gegenüber den Nürnberger Nachrichten aber an, dass es in Sachen Winterneuzugänge nicht bei Philip Heise und Konstantinos Mavropanos bleiben muss.

„ Wir sind handlungsfähig. ”
Robert Palikuca

„Wir sind handlungsfähig“, so der FCN-Sportvorstand, der auch Bewegung in die andere Richtung nicht ausschließt: „Es ist momentan im Hintergrund viel Bewegung in unserem Kader, es gibt Spieler beziehungsweise Berater, die sich mit Anfragen beschäftigen und die eine oder andere an mich herantragen. Es gab auch konkrete Angebote von Vereinen für Spieler, die wir gar nicht abgeben wollen. Da muss man jetzt bis Ende Januar schauen, was sich noch tut.“

Klingt so, als stünden Palikuca bis zum Transferschluss am 31. Januar noch einige intensive Tage bevor.