1. FC Nürnberg: Sebastian Kerk bringt sich in Erinnerung

Offensivspieler trifft bei der Testspielniederlage gegen Ingolstadt

Sebastian Kerk am Ball für den 1. FC Nürnberg

Sebastian Kerk brachte den Club gegen Ingolstadt in Führung. © imago images / Zink

Mitte August schien Sebastian Kerk auf einem vielversprechenden Weg. In den ersten beiden Saisonspielen nur auf der Bank und auch nur einmal eingewechselt, rückte der 25-Jährige für das DFB-Pokal-Spiel beim FC Ingolstadt in die Startelf des 1. FC Nürnberg und zahlte das Vertrauen mit der Vorlage für den späten 1:0-Siegtreffer durch Nikola Dovedan zurück.

Anschließend durfte Kerk auch im Auswärtsspiel beim SV Sandhausen ran. Dort gelang dem Offensivmann der Anschlusstreffer zum 1:2 und mit einem Freistoß auch der Assist zum 2:2. Am Ende aber verlor der Club und Kerk fand sich in der Folge trotz seiner guten Quote wieder auf der Ersatzbank wieder.

In fünf der jüngsten sechs Spiele wurde Kerk zwar eingewechselt, stets aber erst nach der 80. Minute. Lediglich beim 1:1 gegen den Karlsruher SC durfte der frühere Freiburger nochmals von Anfang an ran, konnte Trainer Damir Canadi indes nicht überzeugen und musste schon nach einer knappen Stunde wieder vom Platz.

Auch Iuri Medeiros sammelt Spielpraxis

Am gestrigen Mittwoch nun nutzte Kerk aber den unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenen Test gegen den FC Ingolstadt, um etwas Eigenwerbung zu betreiben. Kerk durfte in einer Mannschaft mit nur wenigen Stammkräften, vielen Akteuren aus der zweiten Reihe und einigen Talenten 90 Minuten lang mitmischen und brachte den Club in der 14. Minute in Führung.

Letztlich konnte aber auch der ehemalige Junioren-Nationalspieler die 2:3-Niederlage nicht verhindern, die für Trainer Canadi indes nicht die ganz große Rolle spielte: „Es war ein guter Test, bei dem wir viele Spieler zum Einsatz bringen konnten. Auch für die Jungs aus der U21 war es eine gute Erfahrung“, wird der Coach auf der vereinseigenen Webseite zitiert.

Weil auch Iuri Medeiros nach zwei Kurzeinsätzen in Folge eines Muskelfaserrisses 69 Minuten lang Spielpraxis sammeln konnte und im Spiel bei Erzgebirge Aue nach der Länderspielpause auch der aktuell bei der U21 weilende Robin Hack wieder dabei ist, wird es für Kerk trotz des gesammelten Pluspunkte wohl abermals nur für den Kader, nicht aber für die Startformation reichen.

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