1. FC Nürnberg: Unerklärlicher Einbruch

2:0 reicht nicht aus

Nikola Dovedan vom 1. FC Nürnberg

Nikola Dovedan konnte sich nur wenig über seinen Treffer freuen. ©Imago images/ Zink

Der 1. FC Nürnberg gab gegen den 1. FC Heidenheim ein 2:0 aus der Hand und muss sich mit einem Zähler begnügen. Erklärungen für die späten Gegentore in einer Partie, die der „Club“ scheinbar komplett in der Hand hatte, vielen den Beteiligten kaum ein.

„Ich weiß auch nicht, warum wir uns plötzlich hinten rein gestellt haben“, sagte beispielsweise Torschütze und Ex-Heidenheimer Nikola Dovedan nach dem Spiel bei „Sky“. Er und Johannes Geis, der einmal mehr seine Schussgewalt unter Beweis stellte, hatten den FCN in Front gebracht.

Zum zweiten Mal ein später KO

Im Anschluss aber übernahmen die Gäste plötzlich das Kommando. „Und dann hat man gemerkt, dass es hier lange keine 2:0-Führung gab.“ versuchte sich Trainer Damir Canadi wenigstens an einer Begründung, „Wie spielt man das nach Hause? Wir haben bei den Toren nur begleitet, rücken nicht raus und kriegen so noch zwei Tore.“ 

Dennoch will er genauso wie Hanno Behrens das Gute aus dem Spiel mitnehmen, denn alle waren es mit dem in die Startelf zurückgekehrten Kapitän eins: „Das war heute eine gute Leistung – bis zur 80. Minute.“ 

Es war das zweite Mal in dieser Saison, dass die Franken sich spät um den Lohn ihrer Arbeit gebracht sahen. Gegen Sandhausen war selbst eine Aufholjagd zum 2:2 gelungen, ehe kurz vor Schluss der Siegtreffer für den SVS fiel.

Nach der Länderspielpause geht es für die Canadi-Elf aber erst einmal gegen Darmstadt 98, wo späte Tore nicht an der Tagesordnung sind. Kein Team schoss an den ersten vier Spieltagen weniger Tore in der 2. Halbzeit, in der Schlussviertelstunde gelang den Hessen noch gar kein Treffer.

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