1. FC Nürnberg: Weiterer Neuzugang nicht ausgeschlossen – Patrick Kammerbauer empfiehlt sich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 26.01.16 | 07:11

Kammerbauer überzeugt als Brecko-Backup

Auch wenn Trainer Rene Weiler anders als zu Beginn der Winterpause wohl damit leben könnte, sollte nach Zoltan Stieber kein weiterer Neuzugang mehr zu seinem Kader stoßen, hält der 1. FC Nürnberg in diesen Tagen Augen und Ohren offen.

Während Weiler selbst auf nordbayern.de von einem möglichen „Schnäppchen“ sprach und erklärte „niemals nie sagen“ sagen zu wollen, schloss auch Sportvorstand Andreas Bornemann einen zweiten Transfer nicht aus: „Wir wollen es uns möglichst lange offen lassen und vielleicht auf etwas reagieren, was wir jetzt noch gar nicht wissen können.“

Zu den Akten gelegt wurde indes die Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger, der als Backup für den gesetzten, aber konkurrenzlosen Miso Brecko angedacht war. Denn diesen Kaderplatz nimmt nach überzeugenden Leistungen im Training und in den Testspielen nun U-19-Nationalspieler Patrick Kammerbauer ein. Dem 18-Jährigen wird in Nürnberg grundsätzlich ein ähnlicher Weg zugetraut wie Patrick Erras, der längst nicht mehr aus der ersten Elf wegzudenken ist. Gleichzeitig hat Kammerbauer aber im Schatten von Brecko die Möglichkeit, sich in Ruhe weiterzuentwickeln.

Warten auf Steaua Bukarest

Auf der Seite der Abgänge hofft man am Valznerweiher derweil auf noch eine weitere Vollzugsmeldung. Nach Alessandro Schöpf (FC Schalke 04), Stefan Kutschke (Dynamo Dresden), Willi Evseev (Holstein Kiel) und Jakub Sylvestr (SC Paderborn) soll nach Möglichkeit auch noch Timo Gebhart von der Gehaltsliste gestrichen werden.

Doch nach aktuellem Stand ist das am Wochenende vermeldete Interesse von Steaua Bukarest, das dessen Präsident Georghe Becali in rumänischen Medien sehr eindeutig bestätigte, noch immer nicht offiziell nach Nürnberg durchgedrungen.