RB Leipzig: Wohl keine Chance bei Rene Weiler

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.20 | 07:57

Aktuell kein Wunschkandidat bekannt

Das vergangene Wochenende ist für RB Leipzig weniger wegen des wichtigen 3:1-Sieges gegen den VfL Bochum als vielmehr wegen der öffentlichen Absage an den bisher als Wunschkandidaten für den Trainerposten gehandelten Markus Weinzierl turbulent verlaufen. Und die unverändert völlig Trainerfrage wird die Roten Bullen allem Anschein nach auch noch einige Zeit lang beschäftigen, soll der neue Coach doch erst dann präsentiert werden, wenn der Aufstieg perfekt ist.

Konkrete Kandidaten gibt es derzeit zumindest in der Öffentlichkeit nicht, wenngleich die medienwirksam verkündete Absage an Weinzierl darauf hindeutet, dass Leipzig an einen neuen Wunschkandidaten ein klares Signal aussenden wollte. Um wen es sich dabei handeln könnte, ist indes offen.

Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt) würde mit seiner Fußballphilosophie zwar wohl passen, doch der Österreicher wurde bislang nur ein spekulativ von „Bild“ genannt. Genau wie Rene Weiler von Aufstiegskonkurrent 1. FC Nürnberg, dessen Name in Leipzig aber schon seit geraumer Zeit kursiert. Eine Vorstoß beim Schweizer können sich die Roten Bullen indes allem Anschein nach sparen.

So gab Weiler nun gegenüber den „Nürnberger Nachrichten“ selbst für den Fall des Nicht-Aufstieges ein Bekenntnis zum Club ab, der wiederum gerne über 2017 hinaus verlängern würde: „Ich sehe momentan keinen Grund, was zu ändern an der Situation. Selbst wenn es nicht klappen sollte, wir arbeiten gut zusammen. Wichtig ist ja auch, was die Mannschaft momentan nach außen transportiert, auf und neben dem Feld. Das macht ja auch Spaß, dass man den Weg weitergeht.“

Rangnick will kein Trainer mehr sein

Weil es offenkundig auch in diesem Jahr nicht ganz einfach ist, einen Top-Trainer nach Leipzig zu holen, überrascht es nicht wirklich, dass über eine Fortsetzung der Trainertätigkeit von Ralf Rangnick, der eigentlich ab Juli nur noch als Sportdirektor arbeiten will, spekuliert wird.

Gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 28/2016 vom 04.04.2016) schloss Rangnick aber ein weiteres Engagement als Trainer sehr deutlich aus, wenn auch nicht ganz ohne Hintertürchen: „Das werde ich nicht. Das kann ich versichern – sofern nicht noch völlig unvorhersehbare Dinge eintreffen.“

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