VfB Stuttgart: Kommt mit Didavi auch die Doppelspitze zurück?

Offensivmann gegen Nürnberg wohl wieder dabei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 05.12.19 | 09:58
Daniel Didavi

Daniel Didavi (l.) ist seit Wochenbeginn wieder im Mannschaftstraining. © imago images / Pressefoto Baumann

In die letzten fünf Spiele ist der VfB Stuttgart stets nur mit einer nominellen Spitze gestartet. Durchschlagenden Erfolg hatte diese Variante indes nach den ersten Erfolgen im DFB-Pokal beim Hamburger SV (2:1 n.V.) und gegen Dynamo Dresden (3:1) allerdings auch nicht. Vielmehr wurden bei einem zwischenzeitlichen 3:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC die beiden letzten Auswärtsspiele beim VfL Osnabrück (0:1) und beim SV Sandhausen (1:2) jeweils verloren.

Am Montag gegen den kriselnden 1. FC Nürnberg hat Trainer Tim Walter mit Daniel Didavi aber nun voraussichtlich wieder eine weitere und enorm wichtige Option. Vor seinem Anfang Oktober beim 1:2 gegen Wehen Wiesbaden erlittenen Muskelbündelriss stand Didavi stets in der Startelf und verbuchte in neun Einsätzen drei Tore und zwei Vorlagen.

Dass die aktuell schwächere Phase der Schwaben mit fünf Niederlagen an den letzten sieben Spieltagen just mit der Verletzung des Spielmachers begonnen hat, dürfte kein Zufall sein. Gegen Stuttgart steht der 29-Jährige, der seit Wochenbeginn wieder voll mit der Mannschaft trainiert, aber wohl wieder bereit, wenngleich sich Trainer Walter im „Kicker“ (Ausgabe 99/2019 vom 05.12.2019) noch zurückhaltend äußert: „Wir müssen sehen, wie er die Woche verträgt. Wenn er das gut kann, ist er definitiv eine Option.“

Gute Gründe für eine Doppelspitze

Von wenigen Ausnahmen abgesehen begann Didavi zu Beginn der Saison stets als Zehner hinter einer Doppelspitze. Diese Variante ist nun auch gegen Nürnberg denkbar, womit Walter die zuletzt praktizierte Grundordnung verändern müsste. Didavi könnte indes auch gemeinsam mit Philipp Förster oder Nicolas Gonzalez hängend hinter einem zentralen Stürmer agieren.

Angesichts des guten Saisonstarts mit 20 von 24 möglichen Punkten an den ersten acht Spieltagen und auch aufgrund der jüngsten Enttäuschung in Sandhausen dürfte mit einem fitten Didavi aber die Rückkehr zur Doppelspitze erfolgen. Zum einen würde sich dadurch auch die Präsenz im gegnerischen Strafraum erhöhen und zum anderen weiß man natürlich auch beim VfB um die Anfälligkeit der Nürnberger Hintermannschaft, die dementsprechend beschäftigt werden sollte.

Darüber hinaus wäre es für Didavi ein Vorteil vorne zwei Anspielstationen zu haben, die auch Räume schaffen und die Gegner so binden können, dass sich für den torgefährlichen Mittelfeldmann Gelegenheiten bieten, selbst zum Abschluss zu kommen.

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