Vorschau auf Heidenheim gegen St. Pauli

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 27.10.2019

Ryo Miyaichi

Ryo Miyaichi (l.) hatte in den letzten Tagen mit einer Knieprellung zu kämpfen. © imago images / Eibner

Mit jeweils 13 Punkten bewegen sich der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli nach zehn Spieltagen tabellarisch auf Augenhöhe. Angesichts von sechs Zählern Distanz zum dritten Platz wird allerdings nur der Sieger die Tabellenspitze halbwegs im Blick behalten können, sodass man durchaus von einer richtungsweisenden Begegnung sprechen darf.

1. FC Heidenheim: Verzichtet Schmidt auf Änderungen?

Im Jahr 2014 trafen beide Vereine zum ersten Mal und seitdem in zehn Partien aufeinander. Mit sechs Siegen weist der 1. FC Heidenheim die bessere Bilanz auf und unterlag St. Pauli bei einem Remis erst drei Mal. Bemerkenswert ist die Heidenheimer Heimbilanz, wurden doch alle fünf Partien gegen die Kiezkicker in der Voith-Arena gewonnen. Vergangene Saison siegte der FCH nach einem 1:1 am Millerntor zu Hause mit 3:0.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hat in den letzten Wochen eine Stammelf gefunden, die stets allenfalls punktuell verändert wurde. So rückte vergangene Woche Oliver Hüsing anstelle von Timo Beermann in die Innenverteidigung. Nach einer ordentlichen Leistung und dem Zu-Null in Wiesbaden dürfte Hüsing nun abermals neben Patrick Mainka beginnen.

Darüber hinaus ist offen, ob sich Schmidt für Wechsel entscheidet. Gerade in der Offensive, in der vergangene Woche insbesondere Tim Kleindienst nicht seinen besten Tag erwischte, wären einige Alternativen vorhanden, die seit längerem auf ihre Chance lauern. Am nächsten dran an der ersten Elf waren zuletzt Merveille Biankadi und David Otto, aber auch Denis Thomalla, Maurice Multhaup oder Stefan Schimmer sind Kandidaten. Nicht einsatzfähig ist nur der Langzeitverletzte Maximilian Thiel.

FC St. Pauli: Östigard vor Rückkehr

Obwohl das 0:1 gegen Darmstadt 98 am vergangenen Wochenende fraglos ein Dämpfer war, wird St. Paulis Trainer Jos Luhukay angesichts der erfolgreichen Wochen zuvor kaum gravierende Änderungen vornehmen. Der eine oder andere Wechsel in der Startelf ist aber möglich bzw. sogar zwingend. So wird Leo Östigard, dem nach seiner Reise zur norwegischen U21 gegen Darmstadt etwas überraschend Florian Carstens vorgezogen wurde, nun wohl anstelle des verletzten James Lawrence zentral verteidigen.

Nicht überzeugen konnten gegen Darmstadt die offensiven Flügelspieler Ryo Miyaichi und Waldemar Sobota. Miyaichi dürfte nach auskurierter Prellung aber dennoch erneut von Beginn an auflaufen. Und auch Sobota hat gute Karten, da mit Christian Conteh der Konkurrent wegen muskulärer Probleme nicht voll trainieren konnte, aber wohl als Joker parat steht.

Generell hat sich der Konkurrenzkampf bei den Kiezkickern in den letzten Wochen deutlich verschärft. Nicht nur, weil die lange ausgefallenen Philipp Ziereis, Henk Veerman (beide nochmal bei der U23 im Einsatz), Luca Zander und Borys Tashchy ihre Rückstände immer weiter aufholen, sondern auch, weil die gegen Darmstadt eingewechselten Routiniers Christopher Buchtmann und Johannes Flum inzwischen von Luhukay offenkundig wieder als ernsthafte Alternativen gesehen werden. Auch vermeintliche Schlüsselspieler wie der vergangene Woche nach enttäuschenden 58 Minuten ausgewechselte Marvin Knoll müssen ihren Platz folglich mit Leistung verteidigen.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Martin Groß

Unser abschließender Wett Tipp:

Auf dem Heidenheimer Schlossberg gab es für St. Pauli bislang noch rein gar nichts zu holen. Bekommt der FCH seine Qualität auf den Platz und steigern sich die Kiezkicker in Vergleich zu letzter Woche nicht deutlich, wird das auch so bleiben. »Jetzt mit 2.15-Quote bei Interwetten auf Heidenheim-Sieg tippen.