1. FC Heidenheim gegen VfB Stuttgart

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 04.08.2019

Wer gewinnt das schwäbische Derby? Jetzt auf Heidenheim gegen Stuttgart wetten!

Während Stuttgart auf Emiliano Insúa (l.) verzichten muss, ist Marc Schnatterer bei Heidenheim gesetzt. ©imago images/Eibner

Mit dem 1. FC Heidenheim, der gemeinsam mit Jahn Regensburg sogar erster Tabellenführer war, und dem VfB Stuttgart treffen am zweiten Spieltag zwei Auftaktsieger aufeinander, die sich mit einem weiteren Erfolg erst einmal vorne festsetzen könnten. Die Rollen sind dabei mit dem FCH als Underdog und dem VfB als Favoriten recht klar verteilt. Dass die Stadien beider Klubs nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt liegen, sorgt für eine zusätzliche Brisanz.

1. FC Heidenheim: Müller zurück, Leipertz von Anfang an?

In Pflichtspielen trafen beide Vereine bislang nur in der Saison 2016/17 aufeinander. Damals entführte Heidenheim mit einem überraschenden 2:1-Coup zunächst alle drei Punkte aus der Mercedes-Benz-Arena, unterlag dem VfB dann aber im Rückspiel vor eigenem Publikum mit dem gleichen Ergebnis.

Wir wollen mutig nach vorne spielen und zu Torchancen kommen. (Frank Schmidt)

Wie vor drei Jahren will sich Heidenheim auch diesmal nicht vor dem Favoriten aus Stuttgart verstecken. "Über 34 Spiele ist der VfB eine komplett andere Hausnummer als wir. Auf zwei Spieltage reduziert werden wir aber natürlich jeweils versuchen zu gewinnen", glaubt Trainer Frank Schmidt an eine Chance und gab auf der PK am Freitag auch eine entsprechende Marschroute aus: "Einerseits müssen wir richtig gut verteidigen, wollen aber auch unser Herz in die Hand nehmen, mutig nach vorne spielen und zu Torchancen kommen."

Wie beim Auftaktsieg in Osnabrück muss Schmidt auf Maximilian Thiel und auf den vergangene Woche gesperrten und nun zu Cardiff City gewechselten Robert Glatzel verzichten. Außerdem fällt Oliver Hüsing, in Osnabrück kurz vor Schluss eingewechselt, wegen einer Fußsohlenentzündung aus. Dafür kehrt Stammkeeper Kevin Müller nach überstandenem Muskelfaserriss zwischen die Pfosten zurück.

Während sich defensiv inklusive Doppelsechs ansonsten nichts ändern dürfte, haben die Joker Robert Leipertz und David Otto Bewerbungsschreiben für die erste Elf abgegeben. Patrick Schmidt, Merveille Biankadi und Denis Thomalla, die vergangene Woche wie der ohnehin gesetzte Marc Schnatterer den Zuschlag erhalten haben, enttäuschten indes auch nicht. Auf Coach Schmidt warten keine einfachen Entscheidungen.

VfB Stuttgart: Eine Chance für Badstuber

Auch wenn natürlich noch nicht alles rund lief, hat sich der VfB Stuttgart zum Auftakt gegen Hannover 96 (2:1) doch vielversprechend präsentiert und seine Stellung als Aufstiegsfavorit untermauert. Dennoch kommt Trainer Tim Walter nun nicht umhin, seine Mannschaft im Vergleich zum vergangenen Wochenende umzubauen.

Grund dafür ist der gegen Hannover erlittene Kreuzbandriss von Marcin Kaminski, dessen Vertreter Maxime Awoudja zudem eine harte gelb-rote Karte sah und ebenfalls passen muss. Einziger gestandener Innenverteidiger im Kader neben dem gesetzten Kapitän Marc-Oliver Kempf ist nun Holger Badstuber, auf den sich Coach Walter auf der Pressekonferenz am Freitag auch schon festgelegt hat.

Ansonsten sind in Abwesenheit der Angreifer Sasa Kalajdzic (Kreuzbandriss) und Nicolas Gonzalez (mit Argentinien bei den Panamerika-Spielen) sowie von Linksverteidiger Emiliano Insua (Muskelfaserriss) keine Änderungen zu erwarten. Orel Mangala, der in der Schlussphase gegen Hannover seine großen Qualitäten andeuten durfte, bleibt somit ebenso erneut nur ein Platz auf der Bank wie Philipp Klement, der im Moment Daniel Didavi im Kreativzentrum den Vortritt lassen muss.

Klement plagen indes ohnehin genau wie Mario Gomez und Tanguy Coulibaly muskuläre Probleme. Das Trio sollte allerdings dennoch einsatzfähig sein.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Jürgen Schmitz

Unser abschließender Wett Tipp:

Heidenheim ist zwar über die Jahre gereift und gerade zu Hause immer in der Lage, auch stärker besetzte Mannschaften zu ärgern. Stuttgart allerdings ist individuell schon deutlich überlegen und wird mit dem Selbstvertrauen des Auftaktsieges auch auf der Ostalb einen Dreier landen.  »Jetzt mit 2.05-Quote bei tipico auf Stuttgart-Sieg tippen.